Bochum: Vierte Retro-Börse

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Am Samstag, dem 9. Mai 2009, findet in Bochum zum vierten Mal eine Retro-Börse statt. Zahlreiche Händler bieten alte Konsolen, Spiele und Zubehör an (Interview).

Daneben gibt es ein Rahmenprogramm mit einer Lesung aus dem Buch “Der Spielemacher” sowie eine Ausstellung “Bergbau im Spiel”.

Die Veranstaltung ist im Falkenheim von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro.

Leipzig: Lange Nacht der Computerspiele

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An der HTWK Leipzig, Sachsens größter Fachhochschule, findet am Samstag, dem 25. April 2009, zum dritten Mal die Lange Nacht der Computerpiele statt.

An zahlreichen PCs können alte und neue Spiele ausprobiert werden. Dabei gibt das Team der ComputerSpielSchule Leipzig Hilfestellungen.

Party-Spiele wie Rock Band mit Schlagzeug und Gitarre, SingStar und Wii Sports zeigen, wie Spiele fit machen.

Eine Retrostrecke ermöglicht den Streifzug durch dreißig Jahre Spielegeschichte. Eine Museumsecke zeigt Exponate aus der Sammlung von René Meyer, die ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde.

Studentenprojekte, 3D-Projektionen vor der großen Leinwand und Vorführung von Filmklassikern mit Spielethemen wie “Tron” und “Wargames” runden die Veranstaltung ab. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Spielenacht ist für jedermann offen; der Eintritt ist frei.

Eröffnungsveranstaltung

16-18 Uhr
HTWK Leipzig – Karl-Liebknecht-Str. 145 (Lipsius-Bau) – Zimmer 4.15

Vortrag “Der Spiele-Banken-Crash” von René Meyer, Spielemusik-Konzert mit Hilfe von Konsolen-Chips von Thomas Janitzky, Machinima-Vorführungen.

Lange Nacht der Computerspiele

ab 18 Uhr
HTWK Leipzig – Gustav-Freytag-Str. 42a (Zuse-Bau) – 2. Stock

Computer- und Videospiele bis tief in die Nacht an zahlreichen PCs, alten und neuen Konsolen, Retro-Ausstellung, Hardware-Basteleien, Vorführung von Filmen wie “Tron” und “Wargames”, Spielen am großen 3D-Schirm, Partyspiele mit Schlagzeug und Gitarre. Das Team der ComputerSpielSchule steht Spieleanfängern mit Rat und Tat zur Seite.



IGN übernimmt Giga.de

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Nach der Bekanntgabe, daß Premiere seinen TV-Sender GIGA einstellt, war zwei Monate über die mögliche Fortführung der stark besuchten Website Giga.de spekuliert worden. Nun meldet das Medienmagazin DWDL, daß das amerikanische Spielenetzwerk IGN die Website übernommen hätte:

“Die eigenständige Website und Marke GIGA.de soll erhalten bleiben, Inhalte künftig gegenseitig ausgetauscht werden. Der Verkauf an IGN ist ein Verkauf an Bekannte: Bereits seit August 2008 pflegten GIGA.de und IGN eine inhaltliche Partnerschaft. Peer Schneider, Vice President of Content Publishing von IGN, zeigte sich schon damals besonders angetan vom Webangebot. “GIGA ist nicht nur die einzige Plattform für Gaming im deutschen Fernsehen, sondern hat zudem eine starke und aktive Online-Community.”

Die meistverkauften Spiele 2008

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Der Bundesverband der Spieleindustrie BIU hat die Liste der meistverkauften Spiele 2008 in Deutschland veröffentlicht.

23 Spiele mit 100.000 Verkäufen (Gold-Award):

  • Call of Duty – World at War
  • Dragonball Z – Budokai Tenkaichi 2
  • Rollercoaster Tycoon 3
  • THINK – Logik Trainer
  • Pony Friends
  • Command & Conquer 3 – Tiberium Wars
  • Fussball Manager 2008
  • Die Sims 2 Gute Reise!
  • Crysis
  • FIFA 08
  • FIFA 09
  • Die Sims 2 Deluxe
  • Warhammer Online – The Age of Reckoning
  • Grand Theft Auto IV (je für PC, PS3, Xbox 360)
  • SmackDown vs. Raw 2008
  • Die Siedler – Aufstieg eines Königreichs
  • Die Siedler
  • Assassin‘s Creed (je für PC, PS3 + Xbox 360)
  • Sophies Freunde – Mode-Designer

10 Spiele mit 200.000 Verkäufen (Platin-Award):

  • Call of Duty 4 – Modern Warfare
  • Die Sims 2 – Open für Business
  • Die Sims 2 – Nightlife
  • Die Sims 2 – Vier Jahreszeiten
  • Big Brain Academy
  • Grand Theft Auto IV (für je PS3 + Xbox 360)
  • Mario & Sonic bei den olympischen Spielen (je für Wii + NDS)
  • Die Siedler – Aufstieg eines Königreichs

4 Spiele mit 500.000 Verkäufen (Sonderpreis):

  • Counter-Strike Source
  • Dr. Kawashimas Gehirn Jogging – Wie fit ist ihr Gehirn?
  • Dr. Kawashima – Mehr Gehirn-Jogging
  • Animal Crossing – Wild World

Dabei wurden Spiele für mehrere Systeme und Erweiterungen einzeln gezählt.

4 Spiele mit 500.000 Verkäufen auf allen Plattformen (Multi-Award):

  • Call of Duty 4 – Modern Warfare
  • Mario Kart
  • Grand Theft Auto IV
  • Mario & Sonic bei den olympischen Spielen

Köln: Role Play Convention

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An diesem Wochenende, vom 3. bis zum 5. April 2009, findet in Köln die Role Play Convention statt.

Das Messefestival umfaßt Pen&Paper, Kartenspiele, Brettspiele, Live-Rollenspiele und PC-Spiele.

In zwei Messehallen präsentieren sich Verlage, Hersteller von Zubehör, Communities und ein Mittelalter-Markt. Ein Rahmenprogramm mit Shows, Turnieren und Lesungen rundet die Veranstaltung ab.

Die RPC fand bisher in Münster statt; der Umzug nach Köln bringt eine Vergrößerung der Fläche von 15.000 auf 20.000 Quadratmeter und eine Verlägerung auf drei Tage, aber auch eine Steigerung der Eintrittspreise mit sich. Die Tageskarte kostet nunmehr 15 Euro; für eine Dauerkarte sind 25 Euro zu zahlen.

Leipzig: Ringvorlesung “Banken-Spiele”

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Die HTWK Leipzig startet am kommenden Mittwoch, am 25. März 2009, um 17.15 Uhr die Vorlesungsreihe “Banken-Spiele”, zu der auch Nichtstudenten eingeladen sind. Bis Ende Juni gibt es wöchentlich Vorträge und Konstruktionsseminare rund um die Themen Geld, Ökonomie, Eigentum und Ethik – und wie man sie in Spielen darstellenkann.

Höhepunkt der Reihe ist, wie in den Vorjahren, die “Lange Nacht der Computerspiele” am 25. April 2009, an der zahlreiche PCs und Retro-Maschinen bis tief in die Nacht zum Spielen einladen.

“Wir folgen in dieser Veranstaltung der Eigentumsökonomik und haben eine andere Erklärung für Geld. Wir erklären das Geld sowohl theoretisch als auch durch Spielen in entsprechend modifizierten Brett- und Computergames. Wir beschreiben also eine Geldtheorie, indem wir adäquate Spiele dafür erfinden. Und wir schauen uns auch existierende Spielwelten an, um herauszufinden, welches Geldmodell dort implementiert ist und wie man es modifizieren muss, um ‚ethisch’ Geld zu emittieren.

Der Schwerpunkt in dieser Veranstaltung liegt auf den Banken und der Geldemission. Wir müssen ein MMORPG so modifizieren, dass darin ethisch korrekte Geldemission durch von den Spielern eingerichtete Banken stattfinden kann! Und schließlich geht es um die Frage: Kann ein zweistufiges Bankensystem mit Zentralbank und Geschäftsbanken überhaupt ethisch korrekt funktionieren? Diese Frage ist zu Beginn unserer Veranstaltung völlig offen und wird – ganz im Sinne eines Forschungsseminars – gemeinsam mit den Teilnehmern untersucht.”

Der TV-Sender Phoenix strahlt heute Abend, am 17. März 2009, von 22.15 bis 23.00 Uhr die Diskussionsrunde “Nach dem Amoklauf – Wie gefährlich sind Killerspiele?” aus.

Die Sendung wird um Mitternacht und am Mittwochmorgen um 9.15 Uhr wiederholt und kann später online geschaut werden.

“Nach dem Amoklauf von Winnenden stehen Killerspiele wieder in der Kritik. Deutschlands größte Jugendstudie belegt jetzt: Neuntklässler verbringen täglich im Durchschnitt 140 Minuten mit Computerspielen. Dabei besonders beliebt: “Ego-Shooter” wie “Counter-Strike”. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer spricht sich für ein Verbot aus.

Warum verliert die Gesellschaft Jugendliche an eine Phantasiewelt aus Blut und Gewalt? Wie sinnvoll ist ein Verbot? Nach Erfurt, Emsdetten und Winnenden – drohen nun auch in Deutschland amerikanische Verhältnisse?”

Als Gäste eingeladen sind:

  • Armin Laschet (NRW-Landesminister für Generationen, Familien, Frauen und Integration), Prof. Christian Pfeiffer (Kriminologe)
  • Michael Wallies (Medizinstudent, war süchtig nach Computerspielen)
  • Malte Behrmann (GAME e.V. – Bundesverband der Entwickler von Computerspielen)

Aufgrund der aktuellen Debatte um Spiele bietet der Deutsche Kulturrat sein (bisher für neun Euro verkauftes) Buch “Streitfall Computerspiele” gratis im PDF-Format zum Download an.

Auf 140 Seiten geben zahlreiche Autoren Antworten auf Fragen wie

  • Sind Computerspiele „Kulturgüter“ oder handelt es sich hierbei um „Schund“?
  • Sollten Computerspiele strenger kontrolliert werden oder reichen die bestehenden Jugendschutzbestimmungen aus?
  • Sollten qualitativ hochwertige Computerspiele von der öffentlichen Hand gefördert werden oder soll es der Markt richten?

KFN: Studie über Abhängigkeit von Computerspielen

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Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat eine Studie über Computerspielabhängigkeit im Kindes- und Jugendalter veröffentlicht.

Danach würden 4,3 Prozent der Mädchen und 15,8 Prozent der Jungen täglich mehr als viereinhalb Stunden spielen.

0,3 Prozent der Mädchen und 3 Prozent der Jungen würden als computerspielabhängig diagnostiziert.

“Multivariate Analysen zu den Entstehungsbedingungen von Computerspielabhängigkeit belegen, dass diese aus einer Wechselwirkung von Merkmalen auf Seiten des Spielers und Merkmalen auf Seiten des genutzten Computerspiels entsteht.

Im Hinblick auf den Spieler haben sich spielmotivationale Aspekte, realweltliche Selbstwirksamkeitserfahrungen, Persönlichkeitseigenschaften und zurückliegende Traumatisierungserlebnisse als relevante Belastungsfaktoren erwiesen.

Zum Spiel zeigt sich, dass die Intensität des Abhängigkeit erzeugenden Potenzials mit der Art der Spielstruktur und der Vergabe virtueller Belohnungen sowie der Einbettung in eine soziale und persistente Spielumgebung variiert, und dass der Art des genutzten Spiels damit eine eigenständige Erklärungskraft für die Entstehung einer Computerspielabhängigkeit zukommt.

Hierbei zeigt sich, dass World of Warcraft mit deutlichem Abstand das größte Abhängigkeitspotenzial entfaltet.”

Basierend auf den Untersuchungen hat das Institut fünf Thesen aufgestellt. Danach wird gefordert, die Altersfreigabe für “World of Warcraft” von 12 auf 18 Jahren heraufzusetzen.

Leipzig: Ausstellung “Bit Mags” zur Buchmesse

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Während der Leipziger Buchmesse ist vom 12. bis zum 15. März 2009 die Bit Mags zu sehen, die erste Ausstellung über klassische Zeitschriften und Bücher über Spiele und Computer.

“Die weltweit erste Sonderausstellung über Computer- und Spiele-Literatur zeigt Zeitschriften der vergangenen 30 Jahre, Fachliteratur über Computer sowie Romane und Comics, Artwork- und Making-of-Bücher über Spiele.

Zu den Exponaten gehören rare Erstausgaben von Magazinen wie CHIP (1978), Telematch (1982), Happy Computer, c’t (1983) und ASM (1986).

Das wertvollste Ausstellungsstück ist die legendäre Januar-Ausgabe 1975 der amerikanischen Popular Electronics. Sie stellte den ersten Home Computer vor, was zur Gründung von Microsoft und vieler anderer IT-Unternehmen führte.

Ein Abschnitt beschäftigt sich mit der Computerliteratur der DDR.”

Die Exponate sind Teil der Sammlung von René Meyer, Herausgeber dieses Blogs. Bereits zur Games Convention 2007 und 2008 zeigte er Hunderte von Spielkonsolen und Handhelds und kam damit ins Guinness-Buch der Rekorde.

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