{"id":19,"date":"2007-06-13T01:37:40","date_gmt":"2007-06-12T23:37:40","guid":{"rendered":"http:\/\/spielenutzen.de\/?page_id=19"},"modified":"2009-01-24T07:21:31","modified_gmt":"2009-01-24T05:21:31","slug":"hintergrund","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/?page_id=19","title":{"rendered":"Hintergrund"},"content":{"rendered":"<p>Der Markt f\u00fcr digitale Unterhaltung spielt mittlerweile in der gleichen Liga wie die Ums\u00e4tze an der Kinokasse oder im Plattenladen. Doch Videospiele sind auch ein Technologietreiber, der Computer und Heimelektronik seit Jahrzehnten beeinflusst.<\/p>\n<p><img src=\"h\/graphikkarte.jpg\" title=\"ATI Radeon RX850\" \/><\/p>\n<p><strong>Computerspiele und Technik haben sich seit jeher befruchtet.<\/strong> Ausgerechnet an einer Forschungseinrichtung der amerikanischen Energiebeh\u00f6rde wurde vor f\u00fcnfzig Jahren das erste Bildschirmspiel geboren. Das Brookhaven National Laboratory veranstaltete regelm\u00e4\u00dfig F\u00fchrungen; und als Ergebnis der \u00dcberlegungen, den Besuchern die Einrichtung unterhaltsam nahe zu bringen, entstand aus einem Analogcomputer mit Oszilloskop ein einfaches Tennisspiel f\u00fcr zwei Personen.<\/p>\n<p>1961 stellte DEC den ersten Minicomputer vor. Das zweite Exemplar des 120.000 Dollar teuren PDP-1 ging an das renommierte MIT, und die Studenten begannen sofort, die Grenzen des Ger\u00e4tes auszuloten. Zu jener Zeit, als es \u00fcblich war, einen Rechner mit einer Lochkarte zu f\u00fcttern und Stunden sp\u00e4ter ein Ergebnis auf dem Fernschreiber wiederzufinden, geriet bereits das Zeichnen eines Kreises auf einem Monitor zu einer Herausforderung. Das Meisterst\u00fcck gelang Steve Russel mit der Entwicklung des ersten Computerspiels. Geschickt verband er seine Vorliebe f\u00fcr Science-Fiction-Filme mit Erkenntnissen, wie einzelne Punkte auf dem Monitor anzusteuern sind und der Computer Eingaben sofort &#8211; in Echtzeit &#8211; abarbeitet. Das Ergebnis war &#8220;Spacewar&#8221;, ein Duell zweier Raumschiffe.<\/p>\n<p>In den 70er Jahren verband der Informatiker William Crowther seine F\u00e4higkeiten als Programmierer mit seiner Passion als H\u00f6hlenforscher und kartographierte ein Tropfsteinh\u00f6hlensystem in Kentucky als Vektorbilder in seinem Computer. Um einen Zeitvertreib f\u00fcr seine T\u00f6chter zu schaffen, entwickelte er daraus ein kleines Textspiel, in dem man von Raum zu Raum gehen, Beschreibungen lesen und Sch\u00e4tze finden konnte. Das Programm verbreitete sich, und sp\u00e4ter erweiterte es Don Woods um Fantasy-Elemente, wie er sie in den Tolkien-B\u00fcchern lieben gelernt hatte: einen Vulkan, Elben, Trolle. &#8220;Colossal Cave Adventure&#8221; wurde die Geburtst\u00e4tte des Genres Adventure, bei dem ein Spieler durch Absuchen von Orten, Einsammeln und Kombinieren von Gegenst\u00e4nden und Gespr\u00e4chen der Handlung Schritt f\u00fcr Schritt folgt.<\/p>\n<p><strong>L\u00e4ngst sind die Zeiten vorbei, in denen B\u00fcrocomputer teuer und elektronische Unterhaltung preiswert waren.<\/strong> Spiele sind die Anwendungen f\u00fcr Computer, die am meisten Leistung erfordern: aufwendige Flie\u00dfkomma-Berechnungen, \u00dcbertragung gro\u00dfer Datenmengen, anspruchsvolle 3D-Graphik, CD-Musik, Sprachausgabe. Bei Mehrspieler-Verbindungen m\u00fcssen gar vielfach je Sekunde die Positionsdaten aller Teilnehmer ausgewertet werden. Kein Wunder, dass mittlerweile die Graphikkarte die teuerste Komponente in einem Multimedia-PC ist. Die leistungsf\u00e4higen Chips haben mehr als 100 Millionen Transistoren &#8211; mehr als doppelt soviel wie ein Pentium-Prozessor. &#8220;Die kommende Windows-Version Vista nutzt 3D-Graphik, die ohne die Spiele-Industrie gar nicht an Bord der PCs w\u00e4re&#8221;, sagt Boris Schneider-Johne, Produktmanager bei Microsoft. Die Oberfl\u00e4che des Apple-Betriebssystems Mac OS X erinnert bereits mit ihrer Verspieltheit und mit graphischen Effekten wie Licht, Schatten, Reflexion und Transparenz an Techniken, wie sie in 3D-Spielen verwendet werden. Dabei \u00fcbernimmt die Graphikkarte einen Gro\u00dfteil der Berechnungen, was den Hauptprozessor entlastet.<\/p>\n<p><img src=\"h\/graphikkarte_chip_rx850series_lg.jpg\" title=\"ATI-Graphikchip\" \/><\/p>\n<p>Wurden in den 70er und 80er Jahren Videospielkonsolen aus billigen Standardchips wie dem damals sehr verbreiteten Z80 zusammengesetzt, entwirft die Halbleiterindustrie heute in enger Zusammenarbeit mit Konsolenherstellern komplexe Spezialprozessoren und erreicht damit immer neue Bestmarken: Bereits 1993 erschien mit dem Jaguar von Atari die erste 64-Bit-Konsole. Die erste Konsole mit einem 128 Bit breiten Gleitkommaprozessor war 1998 Dreamcast von Sega, und 2000 erschien mit der PlayStation 2 von Sony die erste &#8220;echte&#8221; 128-Bit-Konsole.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig setzen Chipentwickler verst\u00e4rkt auf das parallele Abarbeiten von Rechenschritten. Statt den Prozessor immer h\u00f6her zu takten, werden ihm gleichwertige Kollegen zur Seite gestellt. Urspr\u00fcnglich wurde die Kraft mehrerer Prozessoren geb\u00fcndelt, um anspruchsvollste Berechungen durchzuf\u00fchren: Klimaforschung, Wettervorhersage, Aerodynamik, Belastbarkeit von Bauwerken. Heute verlangen Videospiele, in denen teilweise ein einziges Objekt wie ein Fahrzeug oder ein Charakter aus 10.000 Einzelfl\u00e4chen besteht, Computerfiguren scheinbar intelligent agieren, eine virtuelle Welt simuliert werden mu\u00df und gleichzeitig Digitalsound zu h\u00f6ren ist, h\u00f6chste Rechenkraft. So arbeitet der PowerPC-Chip der Xbox 360 mit drei symmetrisch laufenden Kernen. Der Cell-Prozessor, der gemeinsam von IBM, Sony und Toshiba entwickelt wurde und in der PlayStation 3 zum Einsatz kommt, besteht gar aus acht PowerPC-Kernen, die von einem weiteren Prozessorkern koordiniert werden. Die hohen St\u00fcckzahlen, die Spielkonsolen absetzen, erm\u00f6glichen das \u00dcbertragen dieser in der Gro\u00dfrechentechnik erprobten Verfahren auf preiswerte Endkundenger\u00e4te. Das Verteilen der Aufgaben auf mehrere Teilprozessoren erfordert jedoch eine aufwendigere Programmierung.<\/p>\n<p><img src=\"h\/PS3_neu_05_HIRES.jpg\" title=\"PlayStation 3\" \/><\/p>\n<p>Auch die Industrie nutzt die st\u00e4ndig steigende Leistung der PC-Technik. &#8220;Speziell im Bereich Virtual Reality und High-End-Visualisierung haben wir von Computerspielen profitiert. Die Entwicklung der Graphikkarten f\u00fcr diesen Bereich hat uns erm\u00f6glicht, von High-End-Workstations auf Standard-PCs zu wechseln&#8221;, sagt Michaela M\u00fcller, Technologiesprecherin bei BMW. &#8220;Die Darstellungsqualit\u00e4t der Spiele f\u00fchrt auch zu steigenden Anforderungen der Anwender. Zunehmend wird weniger akzeptiert, da\u00df Simulationsergebnisse in der Darstellungsqualit\u00e4t nicht den Standards entsprechen, die Kollegen von Zuhause gew\u00f6hnt sind.&#8221; Dadurch sind die Entwickler von Bildschirmdialogen, wie sie in Navigationsger\u00e4ten, Bankautomaten und Informationsterminals zum Einsatz kommen, gefordert, mit dem graphischen Niveau von Heim-PCs mitzuhalten. &#8220;Vor allem die Simulation ist ein Terrain, das von der Spieleindustrie nach jahrelangen Bem\u00fchungen in gro\u00df angelegten Forschungsprojekten endlich \u00fcbernommen wurde und sehr schnell gro\u00dfartige Resultate vorzeigen konnte. Die Qualit\u00e4t der Graphik und die Geschwindigkeit sind ma\u00dfgeblich von der Spieleindustrie verbessert worden&#8221;, best\u00e4tigt Professorin Jacqueline Otten, Trendforscherin an der Hochschule f\u00fcr Gestaltung und Kunst Z\u00fcrich.<\/p>\n<h3>Spiele als Vorreiter der Heimelektronik<\/h3>\n<p>Doch Spiele sind nicht nur ein Technologietreiber f\u00fcr die Welt der Computer, f\u00fcr Prozessoren, Graphikkarten und Arbeitsspeicher. Sie helfen dabei, Neuerungen auf dem Gebiet der Heimelektronik zu etablieren.<\/p>\n<p>* <strong>Beispiel DVD:<\/strong> Die PlayStation 2 d\u00fcrfte mit rund 100 Millionen ausgelieferten Exemplaren zugleich der am meisten verkaufte DVD-Spieler sein. Bereits seit dem Jahr 2000 unterst\u00fctzt sie das digitale DVD-Format, als sich die neuen Silberscheiben noch z\u00f6gerlich absetzten. Auch die Xbox kann DVDs abspielen. Immer h\u00e4ufiger erscheinen PC-Spiele auf einer DVD statt einer Handvoll CDs. Das macht das Anschaffen eines DVD-Laufwerks f\u00fcr den PC n\u00f6tig &#8211; und kann der erste Schritt zu einer Heimkinoanlage sein. Die PlayStation 3 ist mit einem Blu-Ray-Disc-Laufwerk ausgestattet und hilft somit bei der Verbreitung des DVD-Nachfolgers.<\/p>\n<p>* <strong>Beispiel HDTV:<\/strong> Die erste DVD im hochaufl\u00f6senden Format war nicht nur bezeichnenderweise eine Umsetzung der Computerspiel-Serie &#8220;Tomb Raider&#8221; . Die Silberscheibe lie\u00df sich mangels passender Abspielger\u00e4te und Fernseher nur auf einem PC genie\u00dfen. Vor allem bei der graphischen Darstellung von Videospielen ist die geringe Aufl\u00f6sung des bisherigen TV-Formats PAL &#8211; typischerweise 720&#215;576 Bildpunkte &#8211; seit l\u00e4ngerem der Flaschenhals. Die Konsolen der neuen Generation, die PlayStation 3 von Sony und die Xbox 360 von Microsoft, unterst\u00fctzen HDTV mit bis zu 1920&#215;1080 Punkten. Wegen der stiefm\u00fctterlichen Unterst\u00fctzung von HDTV durch die Fernsehsender und Hersteller von DVDs werden Spielkonsolen noch einige Zeit das haupts\u00e4chliche Motiv f\u00fcr den Erwerb eines HDTV-Fernsehers sein. Der dadurch entstehende Markt wird f\u00fcr sinkende Preise bei den Endger\u00e4ten sorgen und f\u00fcr ein wachsendes Angebot an Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr hochaufl\u00f6sende Bilder.<\/p>\n<p>* <strong>Beispiel Dolby Digital:<\/strong> Eine wachsende Anzahl von Spielen bietet atmosph\u00e4rischen Raumklang, eine passende Hardware vorausgesetzt. Kein Wunder, dass Soundkarten-Hersteller wie Creative l\u00e4ngst leistungsstarke Klangquellen anbieten, mit Audioprozessoren, deren Leistung der eines Pentium 4 entspricht, Digitalausg\u00e4ngen &#8211; und passenden 7.1-Lautsprecher-Sets. Auch bei Spielkonsolen geh\u00f6rt Raumklang zum Standard.<\/p>\n<h3>Spiele als \u00dcbungsfeld f\u00fcr neue Eingabeger\u00e4te<\/h3>\n<p>Computerspiele haben die Verbreitung optischer M\u00e4use ma\u00dfgeblich vorangetrieben. Schnelle 3D-Shooter ben\u00f6tigen ein Ma\u00df an Geschwindigkeit und Pr\u00e4zision, mit der mechanische Kugelm\u00e4use \u00fcberfordert sind. Doch virtuelle Unterhaltung testet auch neue M\u00f6glichkeiten der Interaktion aus. Das Handheld-Spielzeug Nintendo DS nutzt neben herk\u00f6mmlichen Steuertasten einen Touchscreen und ein Mikrophon als Eingabem\u00f6glichkeiten. Ein Stift navigiert den Spielhelden und streichelt Hunde. Blasen in das Mikrophon l\u00f6scht Kerzen aus. Reiben auf dem Bildschirm beseitigt virtuellen Schmutz. In &#8220;Trauma Center &#8211; Under the Knife&#8221; verwandelt sich der Stift in ein chirurgisches Messer, das Verletzte operiert.<\/p>\n<p>Nintendos Spielkonsole Wii hat einen Controller mit Bewegungssensor, der nicht nur die Position, sondern auch die H\u00f6he des Eingabeger\u00e4tes \u00fcbermittelt. Damit lassen sich Spiele entwickeln, in denen der Controller wie ein Schwert, eine Angel, eine Pistole oder eine Taschenlampe bewegt wird, um sich am Bildschirm gegen Widersacher zu verteidigen, den K\u00f6der auszuwerfen, bestimmte Ziele zu treffen oder dunkle Ecken auszuleuchten. Eingabeger\u00e4te in Form eines Schwertes, eines Dirigentenstabes oder einer Trommel f\u00fcr Spielkonsolen gibt es bereits seit Jahren.<\/p>\n<p><img src=\"h\/wii_9_RVL_hardware_ss09.jpg\" title=\"Wii\" \/><\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Jahre werden zeigen, ob solche Eingabeformen originelle Randerscheinungen bleiben. Die Varianten intuitiver Steuerung machen Lust, dar\u00fcber nachzudenken, wie in Zukunft mit intelligenter Elektronik umgegangen wird. So w\u00e4re es denkbar, durch das Bewegungen der Fernbedienung den Kanal oder die Lautst\u00e4rke des Fernsehers zu \u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Spiele als Vernetzer<\/h3>\n<p>Spielkonsolen haben die Vernetzung vorangetrieben. Bereits Ende der 80er Jahre bot Nintendo f\u00fcr sein Famicom (das in Europa unter dem Namen NES &#8211; Nintendo Entertainment System verkauft wurde) ein Modem, das neben dem Finden von Spielpartnern \u00fcber die Telefonleitung auch Bankgesch\u00e4fte, Abfrage von B\u00f6rsenkursen und andere Dienstleistungen erm\u00f6glichte, wie sie sp\u00e4ter in Deutschland f\u00fcr den PC durch den Bildschirmtext Btx angeboten wurden.<br \/>\nAnfang der 90er Jahre arbeitete die Staatliche Lotterie von Minnesota in Zusammenarbeit mit Nintendo und der Computerfirma Control Data Corporation an einer Software-Cartridge und einem Modem, um mit einer NES-Konsole \u00fcber die Telefonleitung Lottoscheine auszuf\u00fcllen, Lottozahlen und Neuigkeiten abzufragen und sich an Spielen mit kleinen Geldgewinnen direkt zu messen. Trotz einer erfolgreich verlaufenden Testphase mit 10.000 Teilnehmern wurde das Projekt aufgrund des Drucks lokaler Politiker fallengelassen, denen die Verbindung einer Spielkonsole f\u00fcr Kinder mit einem Gl\u00fcckspiel f\u00fcr Erwachsene unmoralisch vorkam.<\/p>\n<p>Onlinespiele wie &#8220;World of WarCraft&#8221; helfen bei der Verbreitung von DSL-Anschl\u00fcssen. L\u00e4ngst sind auch Konsolen internettauglich. Microsoft stellt etwa mit dem Onlinedienst Xbox Live! eine Plattform zur Verf\u00fcgung, auf der sich Spielpartner miteinander verabreden, ihre Rekorde ver\u00f6ffentlichen und Zusatz-Inhalte herunterladen.<\/p>\n<h3>Spiele als Fitnesstrainer<\/h3>\n<p>In den 80er Jahren hie\u00df Fitness vor dem Fernseher Aerobic. Heute halten mit Hilfe von Spielkonsolen neue Genres von Musik- und Bewegungsspielen Einzug. Dem Spieler steht es frei, ob er sich am Schlagzeug, an der Elektrogitarre, dem DJ-Pult oder sogar an Maracas versucht. Bewegt man sich bei den eher statischen Instrumenten noch relativ wenig, m\u00fcssen die Rasseln nicht nur im richtigen Takt, sondern auch in der richtigen H\u00f6he geschwungen werden. Sensoren \u00fcberwachen den Schwung \u00fcber den Kopf und in Brust- und Knieh\u00f6he.<\/p>\n<p><img src=\"h\/CIMG0151.JPG\" title=\"Guitar Hero\" \/><\/p>\n<p>Neben dem Genuss passender Tanzmusik kommt beim Spielen von Titeln wie &#8220;Samba de Amigo&#8221; mit je einer Maraca in der Hand auch der k\u00f6rperliche Einsatz nicht zu kurz. Noch anstrengender kann es ohne Instrumente sein, wenn eine Tanzmatte Eingabekn\u00f6pfe oder Instrumente ersetzt. Der Spieler reagiert dann auf die Musikvorgaben, indem er auf Markierungen springt, die auf der Matte angebracht sind. Die popul\u00e4rste Serie hei\u00dft im Mutterland Japan und den USA &#8220;Dance Dance Revolution&#8221;; hierzulande hat sie Konami in &#8220;Dancing Stage&#8221; umgetauft. Obwohl der japanische Hersteller die Reihe in Zusammenarbeit mit seiner Sports Division entwickelt, soll der Spa\u00df im Vordergrund stehen. Abnehmen ist nur ein Bonus. Sicherheitshalber lassen sich dennoch die verbrannten Kalorien anzeigen. Ob die schwei\u00dftreibende Bewegung neben einer besseren Kondition Einflu\u00df auf den Heilungsproze\u00df hat, testet die US Navy an Soldaten, die im Irak und in Afghanistan verletzt wurden.<\/p>\n<p><img src=\"h\/CIMG0171.JPG\" title=\"Donkey Konga\" \/><\/p>\n<p>Der Cyberrider von Reebok verbindet Sport und Spiel ebenfalls originell: Der Home Trainer wird mit einer PlayStation 2 oder einem PC so verbunden, dass die eigene Muskelkraft Fahrzeuge in Videospielen steuert. Einen schwei\u00dftreibenden Joystick f\u00fcr s\u00e4mtliche Spiele hat der amerikanische Hersteller Powergrid Fitness entwickelt: Kilowatt ist ein Trainingsger\u00e4t, das Bewegungen in Tastendr\u00fccke umwandelt. Die &#8220;EyeToy&#8221;-Kamera f\u00fcr die PlayStation 2 kopiert den Spieler auf den Bildschirm und l\u00e4\u00dft seine Bewegungen Teil der Handlung werden. Das Verfahren eignet sich vor allem f\u00fcr schnelle, kurzweilige Partyspiele, etwa das Wegboxen von Gegnern oder das Sauberwischen des Schirms durch Winken. In Japan hat der Spielzeughersteller Epoch eine Reihe von elektronischen Sportspielen auf den Markt gebracht, f\u00fcr die ein spezielles Ger\u00e4t gleich mitgeliefert wird &#8211; etwa ein Baseball-Schl\u00e4ger, eine Angel oder ein Boxhandschuh.<\/p>\n<p><img src=\"h\/EyeToy_Jugend_KungF_HIRES.jpg\" title=\"EyeToy\" \/><\/p>\n<p>Die Workout-Simulation &#8220;Yourself!Fitness&#8221; f\u00fcr PC und Konsolen nimmt sich das Thema Gewichtverlust gezielt an. Der virtuelle Trainer Maya merkt sich pers\u00f6nliche Daten und Ziele wie Alter und (Wunsch-)Gewicht, erstellt daraus ein individuelles Trainingsprogramm &#8211; Speiseplan inklusive &#8211; und betreut es. Die Entwickler entwickelten die \u00dcbungen und Tips mit Hilfe des amerikanischen Fitness-Magazins &#8220;Prevention&#8221; und erfahrenen Trainern. &#8220;EyeToy Kinetic&#8221; von Sony &#8220;beobachtet&#8221; den Spieler mit Hilfe der USB-Kamera bei seinen Fitness-\u00dcbungen und feuert ihn an.<\/p>\n<p><img src=\"h\/eyetoy_kinetic_ETK_BATTLESPHERES_HIRES.jpg\" title=\"EyeToy Kinetic\" \/><\/p>\n<h3>Arzneimittel Videospiel<\/h3>\n<p>&#8220;Die Medizin hat jedoch noch keinen wirklichen Zugang zur digitalen Revolution gefunden&#8221;, meint Dr. Bruce Jarrell, der Dekan der School of Medicine der University of Maryland, Computer w\u00fcrden in erster Linie f\u00fcr einfache Simulationen, B\u00fcrosoftware und Websites genutzt. Dabei lassen sich mit Spielen positive Effekte erzielen &#8211; f\u00fcr Patienten wie f\u00fcr \u00c4rzte, so das Ergebnis der 2005 abgehaltenen Konferenz Games for Health auf dem Gel\u00e4nde der Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>So hilft das Spielen mit dem Game Boy, Angst vor Operationen zu nehmen. Das ist das Resultat einer in New Jersey entstandenen Studie, bei der das Verhalten von 78 Kinder anhand einer anerkannten Checkliste zum Messen von \u00c4ngsten beobachtet wurde. Die Ablenkung mit einem Videospiel zeigte sich beruhigender als das Beisein der Eltern oder Medikamente und k\u00f6nnte sogar helfen, psychische Folgen von operativen Eingriffen wie Trennungsangst, Bettn\u00e4ssen und Alptr\u00e4ume zu reduzieren.<\/p>\n<p>Der amerikanische Entwickler BreakAway arbeitet an der Tauchsimulation &#8220;FreeDive&#8221;, in der Kinder &#8211; wahlweise mit einem speziellen VR-Helm &#8211; durch eine Unterwasserlandschaft gleiten und Sch\u00e4tze suchen, mit entspannender Musik und dem typischen Ger\u00e4usch eines Atemger\u00e4tes. Dadurch sollen die Patienten von \u00c4ngsten und Schmerzen abgelenkt werden.<\/p>\n<p><img src=\"h\/screen_freedive2.jpg\" title=\"FreeDive\" \/><\/p>\n<p>Die US Navy gab mehrere Projekte in Auftrag, um nach Kriegseins\u00e4tzen regelm\u00e4\u00dfig auftretende Posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen mit Hilfe von Virtual Reality zu behandeln. So dient das Videospiel &#8220;Full Spectrum Warrior&#8221; als Grundlage f\u00fcr eine virtuelle Welt, in der Kriegsumgebungen simuliert werden &#8211; zun\u00e4chst mit Bild und Ton, sp\u00e4ter auch mit Ersch\u00fctterungen wie bei Bombeneinschl\u00e4gen und Ger\u00fcchen. Auf diese Weise werden die Patienten mit den Ursachen konfrontiert, die das Trauma ausgel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr \u00c4rzte k\u00f6nnen Spiele positive Effekte haben. Nach einer von der US-Armee finanzierten Studie kam der New Yorker Arzt Dr. James Rosser Jr. zu dem Ergebnis, &#8220;da\u00df Chirurgen, die drei Stunden in der Woche Videospiele spielen, 37 Prozent weniger Fehler machen und Arbeiten 27 Prozent schneller verrichten.&#8221;<\/p>\n<h3>Ausbilder Computerspiel<\/h3>\n<p>Kaum jemand erinnert sich an das Actionspielchen &#8220;Raid on Bungeling Bay&#8221;, das vor zwanzig Jahren an den Bildschirm fesselte. Doch dem Programmierer Will Wright brachte es eine wichtige Erkenntnis: Es bereitete ihm mehr Freude, ein Gel\u00e4nde am Computer zu entwerfen, als mit einem virtuellen Hubschrauber dar\u00fcber zu fliegen, um es zu zerst\u00f6ren. Er studierte B\u00fccher \u00fcber Stadtplanung und entwarf eine Simulation, in der es darum ging, eine Stadt zu errichten und zum Bl\u00fchen zu bringen. Das Konzept war neuartig: Es gab kein Ziel, keine Gegner, und man konnte nichts zerst\u00f6ren. Zwei Jahre suchte Wright mit seiner frisch gegr\u00fcndeten Firma Maxis einen Verleger f\u00fcr sein &#8220;SimCity&#8221;.<\/p>\n<p><img src=\"h\/simcity1.jpg\" title=\"SimCity\" \/><\/p>\n<p>Der Reiz des Spiels liegt einerseits im kreativen Erschaffen eines komplexen Gebildes aus Wohngebieten, Industrieanlagen Stra\u00dfen und Schienen, das sich von allein weiterentwickelt &#8211; wer es einige Stunden allein werkeln l\u00e4sst, ist als B\u00fcrgermeister entweder steinreich oder pleite. Andererseits ist es eine Herausforderung, einen gesunden Mittelweg bei der Verwaltung des virtuellen Stadtkomplexes zu finden. Zu niedrige Steuern verhindern Einnahmen, die f\u00fcr Investitionen n\u00f6tig sind. Zu hohe Steuern lassen die Einwohner auswandern. Zu wenig Stra\u00dfen resultieren in einer schlechten Verkehrsanbindung. Zu viele Stra\u00dfen erh\u00f6hen die Luftverschmutzung und senken die Lebensqualit\u00e4t. Industrie- und Wohngebiete d\u00fcrfen nicht zu nahe beieinander liegen, denn wer m\u00f6chte gern neben einer Fabrik wohnen? Doch zu weit d\u00fcrfen die Arbeitswege auch nicht sein.<\/p>\n<p>Der Spa\u00df, Herrscher \u00fcber eine Region zu sein, sprach sich herum. Zur\u00fcckblickend ist &#8220;SimCity&#8221; nicht nur eines der wegweisendsten Computerspiele, die je entwickelt wurden. Aus dem Einzeltitel wurde eine Serie mit mehreren Dutzend Titeln wie &#8220;SimLife&#8221;, &#8220;SimTown&#8221;, &#8220;SimEarth&#8221;, &#8220;SimAnt&#8221; oder &#8220;SimIsle&#8221; . Sie bieten vom Ameisenstaat \u00fcber die Entwicklung des Lebens auf der Erde bis hin zu einem Hochhaus spielerische Simulationen &#8211; Maxis spricht von Software Toys &#8211; als lehrreichen Zeitvertreib an. Der j\u00fcngste Spross &#8220;Die Sims&#8221;, bei denen das Familienleben und zwischenmenschliche Beziehungen im Mittelpunkt stehen, avancierte zum meistverkauften PC-Spiel.<\/p>\n<p>Das zog nicht nur Spieler an. &#8220;SimCity&#8221; wurde in der Schule verwendet, und Maxis erhielt Anfragen von Unternehmen und Beh\u00f6rden nach Simulationen realer Abl\u00e4ufe. Das amerikanische Verteidigungsministerium wollte eine Kampfsimulation. Die CIA interessierte sich f\u00fcr ein Modell, um Regierungsformen in der Dritten Welt nachzubilden. Eine Zeit lang arbeitete Maxis an &#8220;SimMars&#8221; &#8211; die NASA erhoffte sich Aufschl\u00fcsse \u00fcber die Lebensbedingungen auf dem Nachbarplaneten. Die meisten Pl\u00e4ne gingen im Beh\u00f6rdendschungel verloren; aber einige wurden umgesetzt.<\/p>\n<p>Im Geist der 1994 gescheiterten Reform des US-Gesundheitswesens und auf der Basis von &#8220;SimCity&#8221; entstand &#8220;SimHealth&#8221;, eine Simulation, mit der sich die vorgeschlagenen Modelle und eigene Experimente durchspielen lie\u00dfen: Wer kommt in den Genu\u00df einer Krankenversicherung? Wer zahlt daf\u00fcr? Welchen Einflu\u00df hat das Modell auf die Bev\u00f6lkerung, auf Patienten, auf \u00c4rzte und Unternehmen? Ein \u00d6lkonzern bestellte eine Art &#8220;SimOil&#8221;, um damit strategische Entscheidungen zu testen. Solche Auftr\u00e4ge machten Maxis auch mit den Risiken der Arbeiten f\u00fcr industrielle Kunden vertraut, die das Unternehmen schlie\u00dflich wieder an seine Wurzeln zur\u00fcckkehren lie\u00df: die Frage der Haftung, falls eine Katastrophe durch ein Experiment verursacht wird, das in der Simulation harmlos verlief.<\/p>\n<p>Die Geschichte von &#8220;SimCity&#8221; ist typisch f\u00fcr die weitreichende Wirkung, die Computerspiele haben k\u00f6nnen. Sie werden zur Ausbildung und Schulung genutzt, unterst\u00fctzen die Verbreitung von Technologien und sind Experimentierfeld f\u00fcr neue Verfahren.<\/p>\n<p>Spielerische Simulationen f\u00fcr Ausbildungszwecke sind dabei der naheliegendste Einsatz. In &#8220;Virtual U&#8221; schl\u00fcpft der Spieler in die Rolle des Rektors einer amerikanischen Hochschule, der das Budget sorgsam einsetzen muss, um einen effektiven Lehrbetrieb zu erm\u00f6glichen &#8211; von der Einstellung von Dozenten \u00fcber die Zusammenstellung der Kurse bis hin zu den Parkpl\u00e4tzen. Die Managementpraktiken helfen nicht nur Wirtschaftsstudenten, sondern auch Eltern und Sch\u00fclern, den Schulbetrieb zu verstehen. Hinter &#8220;Virtual U&#8221; stehen drei typische Pfeiler f\u00fcr Lehrsoftware: Entwickelt wurde das Programm von Enlight Software, einem erfahrenen Team, das sich auf Wirtschaftssimulationen spezialisiert hat. Das zugrundeliegende Simulationsmodell stammt von der Jackson Hole Higher Education Group, die vor allem Colleges und Universit\u00e4ten zu Fragen der Finanzierung, Strategie und Qualit\u00e4tssicherung ber\u00e4t. Dank eines Stifters, der Alfred P. Sloan Foundation, kann &#8220;Virtual U&#8221; kostenlos verteilt werden.<\/p>\n<p><img src=\"h\/virtual_u_vuscreen14.jpg\" title=\"Virtual U\" \/><\/p>\n<p>Hierzulande verkn\u00fcpft unter anderem Cornelsen in seiner &#8220;Genius&#8221;-Serie Wirtschaftssimulation mit Schulwissen. So steht der Spieler in &#8220;Task Force Biologie&#8221; vor der Aufgabe, mit einem beschr\u00e4nkten Budget zerst\u00f6rte Landschaften wiederzubesiedeln, ein Kraftwerk und Wassert\u00fcrme zu errichten, Siedlungen f\u00fcr Arbeiter, Stra\u00dfen, einen Markt, Farmen, Forschungseinrichtungen. Statistiken und Bilanzen helfen, richtige Entscheidungen zu treffen. Dazwischen m\u00fcssen immer wieder Aufgaben mit konkretem biologischen Bezug gel\u00f6st werden. In &#8220;Unternehmen Physik&#8221; wird eine Erfinderfirma ab 1850 geleitet: Besch\u00e4ftigen von Arbeitern, Zahlen von L\u00f6hnen und anderen Unkosten, Erforschen neuer Produkte. Dazwischen warten immer wieder Herausforderungen, die es mit Physik-Wissen zu bew\u00e4ltigen gilt.<\/p>\n<p><img src=\"h\/cornelsen_Ruhrgebiet_002.jpg\" title=\"Genius - Unternehmen Physik\" \/><\/p>\n<p>Im September 2005 startete der Spielehersteller Electronic Arts zusammen mit dem NESTA Futurelab, einer Organisation, die sich mit neuen Lerntechnologien besch\u00e4ftigt, eine europ\u00e4ische Studie. Sie soll Aufschlu\u00df dar\u00fcber bringen, wie Computerspiele angepasst werden m\u00fcssten, um das Lernen an Schulen besser zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Das Milit\u00e4r macht sich schon lange zunutze, dass der digitale Zeitvertreib motorische F\u00e4higkeiten, die Konzentration und die Reaktionsschnelle schulen kann. Immer wieder werden handels\u00fcbliche Spiele an die Anforderungen milit\u00e4rischer Ausbildung angepasst. Das Actionspiel &#8220;Doom 2&#8221;, bei dem eine Mars-Station von au\u00dferirdischen Monstern befreit werden muss, erhielt eine realistische Umgebung und menschliche Gegner, um es f\u00fcr taktische \u00dcbungen zu nutzen. Ebenso lie\u00df die britische Armee das popul\u00e4re Actionspiel &#8220;Half-Life&#8221; f\u00fcr \u00dcbungszwecke umbauen und ersetzte das Science-Fiction-Szenarium durch Auftr\u00e4ge wie Geiselbefreiung und H\u00e4userkampf.<\/p>\n<p>3,5 Millionen Dollar l\u00e4\u00dft es sich die US-Armee kosten, auf der Basis der Online-Community &#8220;There&#8221; eine Simulation des Erdballs zu entwickeln, die es unter anderem erm\u00f6glichen soll, Eins\u00e4tze in verschiedenen Regionen durchzuspielen. &#8220;Die Simulationen helfen beim Training in unbekanntem Gel\u00e4nde und der Abstimmung zwischen verschiedenen Einheiten. Alle Experten sind sich jedoch einig, da\u00df niemand am Computer das Schie\u00dfen mit Pistolen und Gewehren erlernen kann. Das geht nur an realen Waffen.&#8221; schr\u00e4nkt Hartmut Gieselmann ein, der Milit\u00e4rspiele in seinem Buch &#8220;Der virtuelle Krieg&#8221; umfassend analysiert hat.<\/p>\n<p>Vor allem werden mit Spielen allgemeine F\u00e4higkeiten geschult. Da Flugsimulationen f\u00fcr die Pilotenausbildung Computerspielen \u00e4hneln, untersuchte der NASA-Forscher Dr. Alan Pope, wie sich Spiele einsetzen lie\u00dfen, um Phasen der M\u00fcdigkeit und Teilnahmslosigkeit zu \u00fcberwinden. Dazu wurden beim Steuern eines Autorennens die Gehirnstr\u00f6me gemessen. Die Eingabeger\u00e4te waren so manipuliert, da\u00df die maximale Beschleunigung in einem Autorennen nur m\u00f6glich war, wenn die Probanten sich intensiv konzentrierten. Die \u00fcberraschende Erkenntnis: Selbst Spieler mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen verbesserten ihre Konzentration, um als erster durch das Ziel zu fahren. Der Wissenschaftler sieht im Training mit Computerspielen positive Effekte f\u00fcr Konzentration und Verhalten. Der Hersteller CyberLearning hat solche Technologien von der NASA lizensiert und bietet Systeme f\u00fcr den Hausgebrauch an, die unter anderem St\u00f6rungen der Konzentrationsf\u00e4higkeit (ADD) lindern sollen.<\/p>\n<p>Zunehmend werden milit\u00e4rische Simulationen in Auftrag gegeben, die der Werbung und Rekrutierung dienen. Teilweise weniger offensichtlich unter dem Label bekannter Spieleverleger, teilweise aktiv durch kostenlos verteilte Titel wie &#8220;America&#8217;s Army&#8221;.<\/p>\n<p><img src=\"h\/AA_screen2_WIP_2005feb22.jpg\" title=\"America's Army\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Markt f\u00fcr digitale Unterhaltung spielt mittlerweile in der gleichen Liga wie die Ums\u00e4tze an der Kinokasse oder im Plattenladen. Doch Videospiele sind auch ein Technologietreiber, der Computer und Heimelektronik seit Jahrzehnten beeinflusst. Computerspiele und Technik haben sich seit jeher befruchtet. Ausgerechnet an einer Forschungseinrichtung der amerikanischen Energiebeh\u00f6rde wurde vor f\u00fcnfzig Jahren das erste Bildschirmspiel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.spielenutzen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}