3sat: Dokus über Web 2.0 und Virtuelle Welten

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3sat sendet am Sonntag, dem 29. Juli 2007, eine Dokumentation über RFID und die zunehmende Vernetzung des Alltags im Rahmen der Reihe neues spezial:

16.30 Uhr Das Internet der Dinge

Zehn Stunden später, in der Nacht zum Montag, kommen ein Kurzfilm und zwei weitere Dokumentationen über Virtuelle Welten wie “Second Life” und “World of WarCraft”:

2.35 Uhr 2nd Life
3.10 Uhr Simulierte Welten
3.40 Uhr Von Magiern & Kriegern – Das zweite Ich

Der letzte Teil des Sommerspezials über Internet und Virtuelle Welten wird am 12. August 2007 um 16.30 Uhr ausgestrahlt, diesmal zum Thema Blogger und Podcaster.

Die Sendungen sind Wiederholungen und lassen sich auf der Website von neues auch online ansehen. Der Film “2nd Life” kann von Demonews.de geladen werden; dort gibt es auch Hintergründe zum Entstehen und ein Interview mit dem Regisseur Alexander Metzler.

Und dem Namen Secret City ist eine virtuelle 3D-Welt in den Betatest gegangen. Die rein deutsche Anwendung ähnelt “Second Life”, läuft aber trotz aufwendiger Graphiken erheblich flüssiger, auch bei schnellen 360-Grad-Drehungen und Zoomen der Kamera. Der Avatar kann laufen, rennen, schwimmen, tanzen, sitzen und eine Reihe von Bewegungen wie Klatschen und Verbeugen.

In der Stadt gibt es Orte wie Discos, Bars, Casinos und einen Strand, an denen mit anderen Charakteren geplaudert werden kann. Geplant sind außerdem Shops. Eine virtuelle Währung und von Nutzern erstellte Inhalte sind jedoch nicht vorgesehen. Mitglieder können sich aber durch aktive Teilnahme “Taler” verdienen, die sich unter anderem in Gegenstände eintauschen lassen. Geld verdient werden soll mit VIP-Accounts, die (stolze) 20 Euro im Monat kosten und den Avataren Zugang zu exklusiven Clubs bieten, persönliche Chats und mehr Auswahl bei der Kleidung.

Parallel ist Secret City Radio an den Start gegangen, ein Webradio mit Popmusik, das während des Schlenderns durch die Straßen (und bei allen anderen Beschäftigungen am PC) gehört werden kann.

Bereits im Oktober soll Secret City in den regulären Betrieb übergehen. Auch wenn noch nicht allzu viele Gebäude freigeschaltet sind, macht die Software einen soliden Eindruck. Sie dürfte vor allem den deutschen Mitbewerber StageSpace verunsichern, dessen Beta-Version im Vergleich zu Secret City wie das Hobbyprojekt eines Schülers wirkt.

Der Entwickler, die Düsseldorfer Coolspot AG, verknüpft Secret City mit seinem anderen Produkt Personal ID. Wer sich damit nicht als Erwachsener identifiziert, bleibt vor allem von den geplanten Erotikinhalten ausgeschlossen. Zum Testen der Betaversion wird ein Lizenzcode ohne Altersnachweise automatisch zugemailt; er muß in die Personal-ID-Software eingetragen werden, die sich rechts in der Taskleiste einnistet.

Der Betreiber träumt von einer Million Mitgliedern bis Ende 2008.

Mit dem neugegründeten Game Developer Business Center will die Leipziger Messe ihre durch die GC und die Entwicklerkonferenz GCDC gesammelten Erfahrungen nutzen, um Spieleentwickler in den Osten zu locken.

Sie bietet dafür ihr schickes Bürogebäude MaxicoM mit moderner technischer Infrastruktur, Bürodienstleistungen, Veranstaltungsräume, Kontakte zu Publishern und Entwicklern und Unterstützung bei der Ansiedlung in der Muttersprache, inklusive Hilfe bei der Wohnungssuche und der Erteilung einer Arbeitserlaubnis.

Das GDBC Europe wird neben der Leipziger Messe unterstützt von der Stadt Leipzig und der Mitteldeutschen Medienförderung.

Second Life: Keine Glückspiele mehr

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In Second Life sind ab sofort Glücksspiele verboten, bei denen Linden-Dollar oder echtes Geld eingesetzt werden.  Der Betreiber Linden Lab unterwirft sich damit den in den USA geltenden Gesetzen. Bisher zählten Casinos und Spielclubs zu den beliebten Anlaufpunkten der virtuellen Welt.

Das Online-Rollenspiel “World of WarCraft” hat mittlerweile neun Millionen aktive Abonnenten. Bei einer durchschnittlichen Abogebühr von 10 Euro sind das Einnahmen von 90 Millionen Euro im Monat. Berücksichtigt man, daß das Spiel bereits seit zweieinhalb Jahren auf den Markt ist, jeder Spieler das Grundspiel erworben hat und mehrere Millionen Erweiterungspakete verkauft wurden, ergeben sich Einnahmen von weit über eine Milliarde Euro. Das ist mehr, als Kinohits wie “Harry Potter”, “Der Herr der Ringe” oder “Fluch der Karibik” einspielen.

Shootout: 25 Jahre altes Lösungsbuch zum Download

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Scott Miller und George Broussard leiten nicht nur seit vielen Jahren die Geschicke von Apogee alias 3D Realms. Sie sind seit ihrer Jugend miteinander befreundet. 1982 schrieben sie – im zarten Alter von 20 und 18 Jahren – gemeinsam eines der ersten Lösungsbücher für Spiele – mit Tips für Spielhallenklassiker wie “Defender”, “Donkey Kong” und “Galaxian”. Das 105seitige Büchlein erschien nur in kleiner Auflage und ist heute praktisch nicht mehr zu bekommen. Angesichts des 25jährigen Jubiläums wurde “Shootout – Zap the Video Games” nun eingescannt und zum Download freigegeben.

Telespiele 1972-2007: Sonderausstellung auf der GC

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Vor 35 Jahren, im Sommer 1972, begann die Videospielindustrie. Magnavox lizenzierte die Erfindung des deutschstämmigen Ralph Baer und brachte die erste Heimspielkonsole in die Geschäfte: Odyssey. Etwa zur gleichen Zeit gründete Nolan Bushnell Atari und stellte seinen ersten “Pong”-Automaten in einer Kneipe auf, was sich als Goldgrube erwies.

Im Laufe der Jahre erwuchs aus Spielhallen und Wohnzimmern ein milliardenschweres Medium. Während die neuesten Hits zunächst nur auf Münzautomaten spielbar waren, gewannen in den späten 70er Jahren Heimkonsolen mit wechselbaren Spielmodulen an Bedeutung. Anfang der 80er Jahre begann mit Computern wie dem legendären Commodore 64 die große Zeit der Home Computer. Erst später sollte der PC den Spielemarkt dominieren. Mitte der Neunziger begann die Videospiele-Neuzeit mit Sony und seiner PlayStation.

Obwohl Spiele heute durch detailgetreue Landschaften, hochauflösende 3D-Ansichten und Digitalklang bestechen, bleiben die Klassiker von damals präsent, durch Neuauflagen, durch Spiele-Emulatoren und nicht zuletzt wegen ihrer Fans. Doch wer erinnert sich noch an die Geräte von damals?

Eine einzigartige Sonderausstellung im Bereich „GC ART“ auf der diesjährigen GC läßt 35 Jahre Telespiele Revue passieren. Auf einer 200 Quadratmeter großen Fläche in der Messehalle 5 sind mehr als 200 Konsolen, Handhelds, Home Computer, LCD-Spiele und Lerncomputer zu erleben. Zusammengetragen hat sie der Leipziger Journalist und Autor René Meyer, der die Sammlung mit Unterstützung der Leipziger Messe erstmals einem größeren Publikum präsentiert (und zugleich Autor dieses Blogs ist – also im Moment Eigenwerbung macht. :)

Viele der Exponate lassen Erinnerungen wach werden. Doch neben Klassikern wie dem Atari 2600, dem Amiga 500 oder dem Super Nintendo sind viele Raritäten zu sehen, die heute in Vergessenheit geraten sind. Etwa das Telefever von Tchibo oder die Tabletop-Spiele mit eingebautem Bildschirm aus den 80er Jahren. Manche Geräte sind nie in Europa erschienen, wie die Game-Boy-Konkurrenten Wonderswan und Neo Geo Pocket oder die Kinderkonsole Playdia von Bandai.

Ein Abschnitt widmet sich der Computergeschichte der DDR. Zu sehen sind unter anderem der kuriose Computerbausatz Z1013, die beliebte KC-Reihe, der Bürorechner PC 1715, der von Margot Honecker persönlich in Auftrag gegebene Bildungscomputer A5105 und das BBS 01, die einzige Spielkonsole Ostdeutschlands.

Abgerundet wird die Ausstellung durch Monitore, Eingabegeräte, Spielmodule, Disketten, Handbücher, Fachbücher und Zeitschriften, darunter begehrte Erstausgaben von Spielemagazinen wie Telematch, ASM, Happy Computer und PC Player.

Leipzig: GC-Spieletag auf dem Hauptbahnhof

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Als Einstimmung auf die Games Convention findet an diesem Freitag, dem 20. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr auf dem Leipziger Hauptbahnhof ein großer Spieletag statt.

An zahllosen Stationen auf dem großen Querbahnsteig können aktuelle Spiele ausprobiert werden. Auf Konsolenliebhaber warten PlayStation 3, Xbox 360 und Wii. Freunde von mobilen Spielen können Nintendo DS und PlayStation Portable antesten. An einem Teil der PC-Strecke können sich vor allem jüngere Spieler an das Angebot an Kinder- und Lernsoftware wagen. Der Bereich, der einen Vorgeschmack auf die GC family gibt, wird betreut von Studenten der Uni Leipzig.

Den ganzen Tag über wird eine moderierte Bühnenshow geboten, an der jeder teilnehmen kann – etwa beim verrückten Wissen-Quiz “Buzz”, beim Partyspiel “SingStar” mit Mikrofon oder mit dem Musikspiel “Guitar Hero” gar mit einer Gitarre. Dabei gibt es viele Preise zu gewinnen, darunter Eintrittskarten für die GC.

Die Tanzspiel-Community Vierpfeile.de zeigt aufregende Vorführungen und gibt Hilfestellung bei den ersten Versuchen, eine Tanzmatte oder ein anderes originelles Eingabegerät aus Fernost zu meistern. Fujitsu Siemens fordert zu einem Mountain-Bike-Contest auf: Wer im “Slow Moving” eine bestimmte Strecke in der längsten Zeit schafft, gewinnt.

Games Convention: GC-Blog reaktiviert

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Das bereits im vorigen Jahr betriebene GC-Blog wurde einen reichlichen Monat vor Beginn der Games Convention reaktiviert.

“Eure Wild-Boys unter den Event-Bloggern Thomas Gigold und Daniel Große versorgen Euch wie im vergangenen Jahr mit allem, was Ihr über Europas wichtigste Messe für digitales Entertainment wissen müsst. Während der folgenden Wochen bereiten wir Euch auf die GC vor, bringen Vorberichte, Interviews mit den Organisatoren der Messe sowie Fotos vom Aufbau. Während der Messe bloggen wir live, direkt aus den Hallen, unterhalten und informieren Euch mit unserem Podcast und sind nah dran am Geschehen.”

Lego-Trickfilm der c’t-Redaktion

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Die Computerzeitschrift c’t sucht in einem Wettbewerb bis zum 13. August 2007 den pfiffigsten Kurzfilm. Er kann mit einer beliebigen Technik erstellt werden, darf aber maximal dreißig Sekunden lang und noch nicht veröffentlicht worden sein. Um sich auf die Aufgabe als Jury vorzubereiten, hat die Redaktion selbst einen putzigen 90 Sekunden langen Film mit Legofiguren erstellt.

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