Mar
31
KC 85: DDR-Computer-Treffen im Harz
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Vom 4. bis zum 6. April 2008 findet zum vierzehnten Mal das jährliche Treffen des KC-Clubs statt – in Ballenstedt nahe Quedlinburg im Harz.
Die Kleincomputer-Serie KC 85 war das DDR-Gegenstück des Commodore 64. Die treuesten Liebhaber der Geräte vereinen sich im KC-Club. Sie holen aus den 8-Bit-Geräten Unglaubliches heraus, schließen Festplatten und Scanner an und machen sie sogar internettauglich.
“Alle Interessenten sind wieder herzlich eingeladen, wenn sich zum 14. Mal ein Wochenende lang von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag alles rund um den KC 85 und andere historische Computertechnik dreht! Neben Vorträgen, Vorführungen und Workshops wird es wieder ausreichend Gelegenheit geben, sich mit Hard- und Softwareproblemen an die KC-Experten zu wenden und auch schon mal einen Blick auf das eine oder andere aktuelle Projekt zu werfen. Natürlich wird der Softwaretausch einen erheblichen Anteil am Geschehen haben. Erfahrungsgemäß wechseln auf dem Flohmarkt aber auch immer zahlreiche Hardware-Komponenten ihre Besitzer.”
Geplante Vorführungen und Vorträge der Veranstaltung:
- Mit dem KC85 ins Netzwerk und ins Internet
- USB-Stick am KC
- Spracheingabe und Sprachausgabe am Kleincomputer
- Herkunft und Interna des KC-BASIC
- Der letzte 8-Bit-Rechner der DDR
Besucher sind willkommen. Tagesgäste zahlen 3 Euro Eintritt; die Übernachtung mit Frühstück kostet 20 Euro.







Mar
31
Frankfurt: Fachkonferenz Game Based Learning
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Am 1. und 2. April 2008 findet in Frankfurt am Main die Fachkonferenz Game Based Learning statt. Gegen eine Teilnahmegebühr von 700 Euro gibt es Vorträge zu folgenden Schwerpunkten:
- Wichtige Faktoren für Faszination am Bildschirm
- Serious Games im Einsatz in der Bildungsvermittlung
- Nachhaltiger Lernerfolg durch geeignete Gestaltungskonzepte
- Messung von Emotionen und deren Verwendung für Spiele
- Qualitätsbewertung von Lernspielanwendungen
“Ausgewiesene Experten wie Professor Mandl von der LMU München und erfahrene Praktiker wie Udo Sonne, Senior Manager eLearning Competence Center bei der Deutsche Lufthansa AG, oder Sandra Kraft, Manager Service & Field Sales Support bei der Epson Deutschland GmbH, berichten von ihren Erfahrungen. Auch Europas erste Game-Design-Professorin Linda Breitlauch von der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf wird in einem Vortrag auf die Anforderungen an Serious Games eingehen. “

Mar
31
arte: Doku “Robot Sabiens”
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Am Dienstag, dem 2. April 2008, zeigt arte um 20.15 Uhr den Dokumentarfilm “Robot Sabiens” über die Vernetzung von Mensch und Maschine. Die Sendung wird am 8. April 2008 um 12 Uhr wiederholt.
“Vision oder bald Wirklichkeit? Im Jahr 2030 steht die Menschheit am Beginn einer neuen Epoche. Dank fortgeschrittener Computertechnik verschwimmt die Grenze zwischen Mensch und Maschine. Gehirne werden mit Silikonchips aufgerüstet und Intelligenz ist keine rein biologische Frage mehr. Sie kann mit Hilfe von Technik erweitert werden. Demnächst sollen die Menschen in der Lage sein, das im Gehirn gespeicherte Wissen auf eine Festplatte herunterzuladen und so – ungeachtet der Sterblichkeit – für die Nachwelt zu erhalten. Die Dokumentation zeigt die Visionen des Erfinders und Zukunftsforschers Ray Kurzweil.”
(Ursprünglich sollten im Rahmen eines geplanten Themenabends “Verspielte Kindheit – Im Sog virtueller Welten” die Dokumentarfilme “Spielzone” und “Stark fürs Leben” folgen. Sie wurden zugunsten eines Tibet-Specials auf unbestimmt verschoben.)

Mar
30
Interview: “Das Abandonware-Lexikon”
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Abandonware ist Software, die nicht mehr vertrieben wird, da die Urheber nicht mehr existieren – oder kein Interesse mehr an ihren alten Programmen haben. Unzählige Spieleklassiker wären verloren – gäbe es nicht Websites wie Home of the Underdogs, die solche “verlassenen” (= to abandon) Schätze sammeln und kostenlos zum Download anbieten. Doch welche lohnen sich? Gerald Meyer hat in seinem Buch “Das Abandonware-Lexikon” mehrere hundert Spiele vorgestellt. Ein Gespräch mit dem Autor.
Wie kommt es, daß so viele Spiele “verlassen” wurden?
Das hängt wohl in erster Linie mit der Schnelllebigkeit in der Computerspieleindustrie der letzten Jahre und Jahrzehnte zusammen. Während es vor einigen Jahren noch viele kleine autonome Herstellerfirmen gab, die eine bunte Palette (an experimenteller Software) ablieferte und sich nicht unbedingt immer als Konkurrenz ansahen, wird der Markt heute von Konzernen wie Ubisoft und Electronic Arts bestimmt. Viele der großen Namen von früher wurden aufgekauft. Den anderen fehlte meist der finanzielle Background nach einem oder zwei gefloppten Titeln, neue Technologien zu entwickeln und am Ball der Zeit zu bleiben. Sie gingen pleite. Was ehemalige vertrauensvolle Käufer vor zum Teil große Probleme stellte. Plötzlich gab es keine Support- und Umtauschmöglichkeiten mehr. War ein Datenträger beschädigt, bot der Flohmarkt die einzige Möglichkeit, das Spiel noch einmal zu erwerben.
Mit der Einführung und Verbreitung des Internets sah sich die Community dann ganz anderen Möglichkeiten gegenüber – sie gründeten Abandonware-Websites, um sich auszutauschen und „herrenlose“ Spiele ins Netz zu stellen.

Dennoch ist es eine rechtliche Grauzone?
Die Spiele unterliegen immer noch dem weltweiten Urheberrecht, können aber keinen geldwerten Schaden mehr verursachen. Deshalb entscheiden sich die derzeitigen Rechteinhaber meist gegen eine Klage. Doch eine Garantie, nicht belangt zu werden, ist das keinesfalls. Auch sollten zumindest versierte Spieler abklären, inwieweit neu erscheinende Spiele- oder auch Film-Titel die Möglichkeit bergen, dass ältere Spiele als Package wieder in Lizenz genommen werden. Es könnte also beispielsweise sein, wenn ein neues „Wolfenstein“-Spiel herauskommt, daß auch eine Collector‘s Edition erscheint, in der alle alten Spiele als Bonusmaterial enthalten sind – und dann hat der Abandonware-Spieler schlechte Karten.
Wie bringt man alte DOS-Spiele zum Laufen?
Geläufig ist die DOS-Box. Sie ist recht schwierig für Anfänger zu bedienen, sorgt aber für die Kompatiblität mit fast allen alten DOS-Spielen, wenn auch teils mit einigen Abstrichen der Soundqualität. Von den rund 1.000 Spielen, die im Lexikon auftauchen, gibt es jedoch nur bei rund einem halben Dutzend wirklich gravierende Probleme. Wer die Möglichkeit besitzt, einen Pentium I mit Windows 98 aufzutreiben, sollte den alten Rechner entstauben, um ihn in ein Spieleparadies verwandeln.

Und Konsolenspiele?
Für Konsolenspiele hingegen werden eigene Emulatoren benötigt. Die Herangehensweise kann in zahlreichen Foren nachgelesen werden und würde hier zu weit ins Detail gehen.
Wie kamen Sie auf die Idee eines Buches und wie sind Sie bei der Zusammenstellung der Spiele vorgegangen?
Am Anfang der Entstehung von Computerspielen bin ich tatsächlich ein „Verweigerer“ von Computern gewesen und erst seit 1990 aktiver Zocker. In den Folgejahren habe ich eine beträchtliche Anzahl an Spielen gesammelt, vorwiegend Ego-Shooter und Rollenspiele. Anfang 2004 legte ich eine kleine Datenbank an und trug Spiele zusammen, von denen ich der Meinung war, sie gehörten in das Abandonware-Ressort, und begann meine Spieleinteressen auszuweiten. Ohne die komplexen und zum Teil haarsträubenden Verweise des Internets wäre das Buch jedoch nie so geworden, wie es heute vorliegt.
Irgendwann wurden die Daten dann so umfangreich, daß ich einen „Katalog“ für Fans zusammentragen wollte, der die Spiele mit Hersteller-, Entwickler- und Jahresangaben einfach nur auflisten sollte. Als ich mir das nüchterne Machwerk dann angeschaut habe, war schnell klar: Das kann’s nicht gewesen sein. Da fehlt etwas – die persönliche Note. Und manches ist sehr persönlich geworden …

Das war sicher ein gutes Stück Arbeit.
Das kann man sagen. Nach dem Zusammentragen habe ich allein mit der Bewertung über ein Jahr gebraucht, da ich viele der mir unbekannten Spiele wenigstens antesten musste. Mittlerweile weiß ich, dass Spieletester kein Traumberuf ist …
Screenshots hätten die Beschreibungen sehr bereichert…
Das ist wohl wahr. Doch dann hätte das Buch, das ja auch schon in diesem Großformat recht umfangreich ist, den (finanzierbaren) Rahmen gesprengt. Ausreichend und ausgewählte Screenshots bzw. Kartenmaterial sind im geplanten Nachfolgeband „Der Abandonware-Spieleführer: Adventures und Rollenspiele“ zu finden, einem Sammelband mit Komplettlösungen der beliebtesten, ungewöhnlichsten und seltensten Spiele.

Mar
28
Game Stars 2007: Die Gewinner
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Im Leipziger Panometer verlieh der IDG-Verlag die Game Stars 2007, den Publikumspreis der Leser der Zeitschriften GameStar und GamePro. 12.500 Teilnehmer wählten folgende Spiele als die besten des Jahres 2007:
- Spiel des Jahres – PC:
1. Crysis
2. Call of Duty 4
3. The Witcher - Spiel des Jahres – Konsole:
1. Super Mario Galaxy
2. Call of Duty 4
3. Halo 3 - Spiel des Jahres – Handheld:
1. The Legend of Zelda – Phantom Hourglass
2. Silent Hill – Origins
3. Pokémon Diamant/Perl - Strategiespiel – PC:
1. Command & Conquer 3 – Tiberium Wars
2. World in Conflict
3. Die Siedler – Aufstieg eines Königreichs - Rollenspiel – PC:
1. The Witcher
2. Jade Empire
3. Two Worlds - Ego-Shooter – PC:
1. Crysis
2. Call of Duty 4
3. Bioshock - Sport-/Rennspiel – PC:
1. Colin McRae – Dirt
2. Pro Evolution Soccer 2008
3. Need for Speed – Pro Street - Action-Adventure – Konsole:
1. Assassin’s Creed
2. Super Mario Galaxy
3. Uncharted - Rollenspiel – Konsole:
1. Mass Effect
2. Final Fantasy XII
3. Two Worlds - Sport-/Rennspiel – Konsole:
1. Pro Evolution Soccer 2008
2. Project Gotham 4
3. Forza Motorsport 2 - Ego-Shooter – Konsole:
1. Call of Duty 4
2. Halo 3
3. Bioshock - Multiplayer-Spiel – PC/Konsole:
1. Call of Duty 4
2. Halo 3
3. Team Fortress 2 - MMOG – PC/Konsole:
1. World of WarCraft – The Burning Crusade
2. Der Herr der Ringe Online – Schatten von Angmar
3. Guild Wars: Eye of the North - Family-/Lifestyle-Spiel – PC/Konsole:
1. Guitar Hero 3
2. Crazy Machine 2
3. Viva Pinata - Adventure – PC/Konsole:
1. Jack Keane
2. Sam & Max – Season One
3. Ankh – Kampf der Götter
Der Sonderpreis der Stadt Leipzig ging an die Uni Jena für die Entwicklung des Edu-Shooters EDU; Innovationspreise der Redaktion wurden an das Spiel “Portal” und die Graphikkarte GeForce 8800 verliehen.
Ex-GIGA-Moderatorin Alexandra Polzin führte durch die Veranstaltung.




Mar
27
Umfrage: Games Convention soll in Leipzig bleiben
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Nach einer bundesweiten Umfrage der Zeitschrift PC Games Hardware soll die Games Convention an ihrem bisherigen Standort bleiben. Von den 2.000 Teilnehmern wählten fast die Hälfte, 44 Prozent, Leipzig. Auf Köln fielen 15 Prozent. Auf Hannover und Frankfurt kamen je 8 Prozent der Stimmen.

Mar
23
Ilmenau: Vortrag über Mathematik und Spiele
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Professor Dr. Bjarne Toft hält am Freitag, dem 4. April 2008, an der TU Ilmenau den Vortrag „Beautiful minds: John Nash, Piet Hein und die Mathematik in Spielen”. Die Veranstaltung ist Teil einer Vorlesungsreihe zum Jahr der Mathematik.
“Professor Toft ist für seinen lebendigen und verständlichen Vortragsstil bekannt. In seinem in deutscher Sprache gehaltenen Vortrag berichtet er über die Mathematik und theoretischen Überlegungen, die in bestimmten Spielen stecken, insbesondere in dem Brettspiel Hex.
John Nash und Piet Hein gelten als die Erfinder von Hex. John Nash, der 1994 für seine spieltheoretischen Arbeiten den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt, war das Vorbild für die Hollywood-Produktion „A Beautiful Mind“ (4 Oscars 2002, Hauptdarsteller Russel Crowe). Piet Hein ist durch Werke wie die Spiele Hex, Tangloids, Morra, Tower, Polytaire, Soma und Nimbi, als Designer und durch Kurzgedichte berühmt geworden. In seinem Vortrag verbindet Professor Toft Mathematik, Geschichte und die Welt der Spiele.”
Mar
17
Schreibwettbewerb: “Projekt Mensch”
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Ende August 2008 findet in Leipzig zum neunten Mal der Elstercon statt, ein dreitägiges Treffen rund um Science Fiction und Fantasy, mit Vorträgen, Diskussionen und Lesungen.
Für die Anthologie zum Festival wurde ein Schreibwettbewerb ins Leben gerufen.
Gesucht werden phantastische Kurzgeschichten zum Thema “Projekt Mensch”, dem Motto des diesjährigen Elstercons. Einsendeschluß ist der 30. April 2008.
Mar
15
Leipzig: Vorlesungsreihe über Geld und Spiele
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Die HTWK Leipzig beginnt am Mittwoch, dem 19. März 2008, um 17.15 Uhr die Vorlesungsreihe Geld und Spiele – Computerspiele mit echtem Spielgeld. Geboten werden Vorträge wie
- Was ist Geld?
- Wie die Neuzeit Geld erfand
- Forschungsstand und Problematisierung zu Geld und Spielen
- Gold und Geld in Computerspielen
sowie theoretische Spiele-Konstruktionsseminare. Höhepunkt der Reihe ist am 26. April 2008 “Die Lange Nacht der Computerspiele”, an der zahlreiche PCs zum Spielen einladen. Prof. Klaus Bastian:
“Die Veranstaltung wendet originäre Forschungsergebnisse der Autoren auf das Gebiet der Digitalen Spiele an und versucht – in Zusammenarbeit mit den Studierenden der verschiedenen Fachgebiete – diese durch Erprobung im Spiel weiterzuentwickeln. Vergleichbare Ansätze gibt es weltweit nicht.”
Die Ringvorlesung ist Teil des Studium Generale; Nicht-Studenten sind willkommen.

Mar
13
Berlin: Workshop über Archivierung von Computerspielen
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Nestor, das “Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen in Deutschland”, lädt am Freitag, dem 14. März 2008, von 11 bis 16 Uhr zum Workshop Replayed ein. Referenten wie Andreas Lange vom Berliner Computerspielemuseum schildern, wie digitale Spiele dauerhaft aufbewahrt und zugänglich gemacht werden. Das Vortragsprogramm:
- Bewahrung der Sammlung des Computerspiele Museums durch den Einsatz von Emulatorenprogrammen
- Emulation – Wiederherstellung von Ablaufumgebungen am Beispiel von Computerspielen
- Virtualisierung als Konservierungsmaßnahme? – Fragen zur nachhaltigen Erhaltung von computer- und internetbasierten Kunstformen
- Medien — Geschichte — Computerspiele
Die Veranstaltung findet im Berliner Kunstgewerbemuseum statt; die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.
