Jun
26
Leipzig: Wissenschaftssommer 2008
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Am 28. Juni 2008 findet in Leipzig erstmals eine Lange Nacht der Wissenschaften statt. Von 18 bis 24 Uhr haben zahlreiche Einrichtungen geöffnet und bieten ein buntes Programm aus Vorträgen, Führungen und Experimenten.
“Besuchen Sie in dieser Nacht Orte, die Ihnen sonst verschlossen bleiben und erfahren Sie, was in Leipzig erforscht, erfunden und entwickelt wird! Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Mitarbeiter haben ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für Sie vorbereitet. Interaktive Exponate gehören ebenso dazu wie Experimente, Vorträge, Ausstellungen und Filme.”
Mittelpunkt der Veranstaltung ist der Augustusplatz mit einer interaktiven Ausstellung. Hier ist auch der zentrale Umsteigeplatz für die Bus-Shuttles zu fünf Touren zu den einzelnen Orten. Die Fahrt und alle Attraktionen sind kostenlos.

“Auf dem Augustusplatz in der Innenstadt zwischen Oper und Gewandhaus dreht sich alles um die Mathematik. Der „Jahrmarkt der Wissenschaften“ präsentiert eine Vielzahl spannender „Forschungsstationen“ zum Mitmachen, Zuhören und Ausprobieren. Bis in den späten Abend haben Sie Gelegenheit, die faszinierende Welt der Mathematik in den Zelten und auf der Bühne auf ganz unterschiedliche Art kennen zu lernen und zu spüren. Zum Abschluss erleben Sie auf der Bühne um Mitternacht die Live-Performance des Künstlers Volkhard Stürzbecher, der den Evolutionsprozess eines Planeten in einem berauschenden Farbspiel im Zeitraffer aufführt. In Jahrmillionen hat sich das Universum zu immer neuen Formen entfaltet. Stürzbecher nutzt die Eigenschaft der Materie, sich selbst zu organisieren, als Gestaltungsprinzip für seine Kunst und hat dafür Farben entwickelt, die ihre Bilder selber malen.”
Die Nacht ist Auftakt zum Wissenschaftssommer in Leipzig, der eine Woche lang zahlreiche weitere Veranstaltungen bietet. So strahlt das Passage-Kino vom 30. Juni bis zum 4. Juli 2008 täglich um 10 und 20 Uhr einen Spielfilm aus, der Mathematik thematisiert:
- “Moebius” (Montag)
- “Sneakers – Die Lautlosen” (Dienstag)
- “Pi” (Mittwoch)
- “21” (Donnerstag)
- “A Beautiful Mind” (Freitag).
Jun
17
Halle: Zukunftskongreß forward2business
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Am 18. und 19. Juni 2008 findet in Halle an der Saale der alljährliche Zukunftskongreß forward2business statt.
Auf dem Freigelände der Burg Giebichenstein wird diskutiert, wohin sich Filme, Musik und Spiele in den kommenden Jahren entwickeln werden – und welche Geschäftsmodelle sich daraus ergeben.

“Was geschieht, wenn 200 ausgewählte Innovationschefs, VPs Business Development und Marketingleiter der deutschen Marken- Medien-Technologiebranchen ihre wichtigsten Trends und Zukunftserwartungen der kommenden 10 Jahre auf einen Tisch legen? Sie zeichnen ein Bild von Deutschland im Jahr 2018, von den Lebenswelten der Menschen, den Markenwelten der Unternehmen und den Medienwelten. Im forward2business-ThinkTank geht es immer um konkrete Geschäftsmodelle der Zukunft. Keine abstrakten Metatrends, keine unwichtigen Microtrends! Jene Trends die tatsächlich unsere Geschäftsmodelle der Zukunft ändern und neu entstehen lassen, sind ganz konkret und liegen in den Schnittmengen der verschiedenen Zukunftsvisionen Ihrer Branchen. [..]
Wie funktioniert das Leben nach Internetlogik? Welche Antworten finden wir auf die unüberschaubare Komplexität und das Chaos der Angebote das entsteht, wenn alle Dinge von der ColaDose über ICE-Sitze bis zum Badspiegel eine IP-Adresse erhalten? Wie ändern sich Kundendialogprozesse wenn „halbintelligente“ elektronische Assistenten die Rolle der individuellen Kommunikationsfilter übernehmen? Was passiert, wenn Maschinen unsere Emotionen verstehen und selbst Gefühle zeigen können?
Die entscheidende Rolle für Geschäftsmodelle der Zukunft wird das Vertrauen spielen. Wie entsteht und vergeht Vertrauen in Zeiten von crowdsourcing und social commerce? Gibt es eine Chance für traditionelle Marken sich gegen Vertrauensverlust zu versichern? Wie bauen wir Vertrauen auf in elektronische Assistenten? Wie finden wir die Balance unsere durch Behavioral Targeting erstellten Lebensprofile positiv zu nutzen aber Manipulation auszuschließen?”


Jun
11
Bochum: Living Games Festival
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Am 13. und 14. Juni 2008 findet in der Bochumer Jahrhunderthalle das erste Living Games Festival statt, eine Mischung aus Publikumsmesse und Kongreß mit zahlreichen Vorträgen.
“Das Living Games Festival wird erstmals alle wichtigen Aspekte der virtuellen Wunderwelten digitaler Spiele einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.
Unser Ziel ist es, Spielern, Eltern, Pädagogen, Kulturschaffenden und allen anderen Interessierten Einblicke in die Entstehung von Spielen zu geben und dabei die vielen kreativen Seiten der Entwicklung zu präsentieren und zu diskutieren.
Die Besucher des Festivals werden dabei sowohl auf Spieleautoren als auch auf Komponisten, auf Game- und LevelDesigner genauso wie Concept Artists und InterfaceDesigner treffen – auf die gesamte Palette, der an der Produktion beteiligten Kreativen der Unterhaltungssoftwa
Der Eintritt kostet 15 Euro für beide Tage und 9 Euro für einen Tag. Schüler und Studenten erhalten Ermäßigungen.
Veranstalter des Festivals sind die Aruba-Studios, die auch die Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises und den Entwicklerkongreß Quo Vadis organisieren.
Jun
9
Leipzig: Ausstellung “Comics made in Germany”
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Vom 13. Juni bis zum 6. September 2008 ist in der Deutschen Bücherei in Leipzig (die neuerdings Nationalbibliothek heißt) eine Ausstellung über sechzig Jahre Comics in Deutschland zu sehen.
“Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Comics in Deutschland über verschiedene Phasen, Phänomene und Strömungen hinweg bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden die prägenden Autoren und Reihen des Comics. Dem Comic in der DDR mit den Digedags und Abrafaxen der Zeitschrift Mosaik sowie mit Fix und Fax Bildgeschichten aus Atze ist eine eigene Abteilung der Schau gewidmet. Mosaik erreichte in den 1980er Jahren Auflagen über der Millionengrenze, bis heute erscheinen allmonatlich neue Abenteuer. Die Comics der APO-Generation von 1968 wie Alfred von Meysenbugs Super-Mädchen sind ebenso zu sehen wie Comics aus der Zeit der Jugend- und Alternativkultur, vertreten etwa durch das Werk Gerhard Seyfrieds oder Brösels Motorradfreak Werner.”
Eröffnet wird die Ausstellung am 12. Juni 2008 um 18 Uhr, unter anderem mit einem Vortrag von Andreas Platthaus. Danach ist sie montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr zu sehen, samstags bis 18 Uhr – sonntags ist die Einrichtung geschlossen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung, zu der es ein reich bebildertes Begleitbuch gibt, wurde zuvor in Frankfurt gezeigt.
Jun
8
Leonardo DiCaprio: Spielfilm über Atari geplant
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US-Medien zufolge wird Leonardo DiCaprio einen Film über die Geschichte von Atari produzieren – und den Gründer Nolan Bushnell verkörpern.
Brian Hecker and Craig Sherman schreiben das Drehbuch. Paramount wird den Film vertreiben, mit dem sicher frühestens in zwei Jahren zu rechnen ist.
Atari wurde 1972 mit einem Startkapital von 250 Dollar gegründet und landete mit dem Spielautomaten “Pong” einen Riesenhit, der die Videospiele-Industrie begründete.
(Erfunden hatte das Spiel eigentlich Ralph Baer, der seit 1966 an der ersten Spielkonsole Odyssey arbeitete, die ebenfalls 1972 auf den Markt kam.)
Mit einer Heim-Version von “Pong” (1975), der Konsole Atari 2600 (1977) und zahlreichen Spielen wie “Asteroids”, “Centipede” oder “Star Control” sicherte sich das Unternehmen in den 70er Jahren die Spitzenstellung auf dem Spielemarkt.

Jun
3
Leipzig: Science-Fiction-Hörspiel
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Am Mittwoch, dem 4. Juni 2008, wird im Strandclub La Playa auf der Alten Messe in Leipzig das Hörspiel “Verrat auf der Venus” von Mark Brandis übertragen. Beginn ist 20 Uhr; der Eintritt ist frei.
Mark Brandis ist ein Pseudonym des 2000 verstorbenen Schriftstellers Nikolai von Michalewsky. Seine Buchserie “Weltraum-Partisanen” gehört neben “Perry Rhodan” zur erfolgreichsten Science-Fiction-Jugendbuchliteratur. “Verrat auf der Venus” ist Teil 2 des 31teiligen Werkes und erschien 1971.

Jun
3
Arte: Themenabend über Computerspiele
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Heute, am 3. Juni 2008, strahlt Arte ab 21 Uhr den Themenabend “Verspielte Kindheit – Im Sog Virtueller Welten” aus.
“Dass Kinder und Jugendliche den Umgang mit Computern und neuen Medien für ihre Zukunft erlernen müssen, ist inzwischen unbestritten. Doch daß das Eintauchen in virtuelle Welten zu Problemen führen kann, steht ebenso außer Frage. Der Themenabend klärt, was die Faszination von Computerspielen ausmacht, warum immer mehr Kinder die Welt dieser Spiele der Realität vorziehen und welche Folgen ein exzessiver Gebrauch der neuen Medien für Körper und Psyche von Kindern und Jugendlichen hat.”
Gezeigt werden zwei Dokumentationen. Um 21 Uhr kommt “Spielzone”:
“In vielen Familien führt das stundenlange Spiel von Kindern und Jugendlichen in virtuellen Computerwelten tagtäglich zu Auseinandersetzungen. Doch dieser Kleinkrieg um den Versuch, die Kids aus dem Sog herauszuholen, ist längst keine Privatangelegenheit mehr. Heide Breitel fragt, warum immer mehr Kinder und Jugendliche computersüchtig werden und welche Konsequenzen diese moderne Krankheit für ihre Psyche und die Entwicklung ihres Gehirns hat.”
Um 22.10 Uhr folgt “Stark fürs Leben”:
“Zunehmend geraten Kinder in ein Dilemma zwischen den beinahe unwiderstehlichen Verlockungen der medialen Welten, in denen sie sich bewegen, und den häufig komplizierten familiären und prekären sozialen Verhältnissen, in denen sie sich orientieren müssen. Welche Chancen haben sie unter diesen Bedingungen, um “stark fürs Leben” zu werden? Die Dokumentarfilmerin Lilly Grote hat bei ihren Recherchen Geschichten von Einsamkeit und Vernachlässigung, aber auch von der Magie des Füreinanderdaseins entdeckt.”
Beide Dokumentationen werden im Juni zweimal vormittags wiederholt.