Jan
25
Berlin: Diskussion über Propagandaspiele
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Am Dienstag, dem 29. Januar 2008, findet ab 20 Uhr im Berliner newthinking store ein Diskussionsabend über Propagandaspiele statt. Veranstalter ist das Digital Game Archive; der Eintritt ist frei.
“Computerspiele werden immer vielfältiger in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert. Eine der interessantesten Aspekte diesbezüglich ist die Verwendung von Games als Propagandamedium in politischen Konflikten.
Wir werden uns die bekanntesten Vertreter dieses Genres anschauen und im Spannungsfeld zwischen ludologischen und narratologischen Positionen über die Grenzen und Möglichkeiten solcher Unterfangen sprechen. Als Special Guest begrüßen wir diesmal Niklas Schrape von der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam, der an seiner Promotion zu dem Thema arbeitet. Neben einer Einführung in seine theoretischen Ueberlegungen wird er uns auch die folgenden Spiele vorführen, die teilweise nur z.B. in arabisch erhältlich sind und somit zwar namentlich recht bekannt sind, jedoch selten bei uns gespielt werden: “Under Siege”, “Special Force II”, “Peacemaker”, “Global Conflicts: Palestine”

Jan
23
Hannover: 2. Game Focus Germany
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Am 24. und 25. Januar 2008 findet zum zweiten Mal in Hannover für Entwickler und Verleger von Spielen die Workshop- und Netzwerkveranstaltung Game Focus Germany statt. Veranstalter sind nordmedia und der Branchenverband BIU. Die Teilnahmegebühr beträgt sehr moderate 70 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer; Studenten zahlen nur die Hälfte.
“Auf dem Programm stehen Themen aus den Bereichen Content, Management, Technik und Wissenschaft. In zahlreichen Vorträgen und Seminaren erhalten die Teilnehmer Einblick in die aktuellen Trends und Entwicklungen der nationalen und internationalen Unterhaltungssoftwarebranche. Erwartet werden namhafte Spieleentwickler und Produzenten.”
Jan
23
Verkaufszahlen von Spielkonsolen im Vergleich
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Laut der Branchen-Website VG Chartz dominiert Nintendo den Konsolenmarkt weiterhin deutlich. Weltweit wurden 20 Millionen Wii verkauft, was einen Marktanteil von 43% bei stationären Konsolen ergibt. Bei den Handheld sind gar zwei Drittel aller verkauften Geräte ein Nintendo DS.
(Die Graphiken werden direkt von VG Chartz geladen und ständig aktualisiert.)
Jan
17
FpsBrain: Kraftpillen für Computerspieler
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Die Website wirkt wie ein gelungener Fake, der an den Klassiker Kolonialwarenladen.de erinnert. Doch die Betreiber meinen es offensichtlich ernst mit ihrem “neuronalen Beschleuniger für Computerspieler”; FpsBrain wurde sogar als Marke angemeldet. Dahinter verbirgt sich eine Kapsel, mit der die Leistungsfähigkeit vor dem Monitor erhöht werden soll.
“Nicht nur ein erstklassiger Computer oder ein gut aufgestelltes Team trägt zum Turniersieg bei, sondern auch die körperliche und mentale Konstitution des Spielers an sich. In jahrelanger Forschungsarbeit wurde aus diesem Grund FpsBrain entwickelt, welches neuronale Prozesse beschleunigt und sowohl Wahrnehmungs- als auch Reaktionsvermögen erhöht. Anders als koffeinhaltige Erfrischungsgetränke oder Energy-Drinks rufen die Kapseln keine innere Unruhe oder zittrigen Hände hervor, sondern verhelfen dem Computerspieler konstant zu mehr Konzentration während der Spielzeit. “
Anbieter ist die Berliner Tomarni GmbH. Das Produkt wird eigenen Angaben nach “in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin” und “mit internationalen Profispielern entwickelt”. 60 Kapseln kosten 20 Euro.
Jan
17
Spieler erreicht Goldgrenze in “World of WarCraft”
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Ein deutscher Spieler erreichte offenbar zum ersten Mal die Goldgrenze im Onlinespiel “World of WarCraft”.
Nach drei Jahren intensivem Spielen hatte er mit seiner Figur Tyram auf dem Server Sen’jin exakt 214748 Goldstücke, 36 Silberstücke und 46 Kupferstücke angehäuft, als er festellte, daß jeder Versuch einer weiteren Erhöhung zu einer Fehlermeldung führte.
“Ich habe gestern in WoW das Goldlimit erreicht. Ich kann kein Gold über Handel mehr annehmen und auch nichts aus der Post nehmen. Es erscheint in der Mitte “At gold limit” in roter Schrift in der Mitte das Bildschirms. Ich kann zwar Sachen beim NPC noch verkaufen, bekomme aber kein Gold dafür dafür (wenn ich es zurückhole verliere ich aber das Gold^^)”.
Ein Support-Mitarbeiter erklärte ihm, daß es tatsächlich ein Goldlimit gibt.
In einem Interview mit wow-szene.de beschreibt der 28jährige Hamburger, wie er vorgangen ist, um soviel Gold anzuhäufen:
“[..] Nunja, es fing an als ich für mein erstes Reittier sparte auf Level 40. Ich fing an zu diesem Zeitpunkt mit dem Handeln an, da es der schnellste Weg war, Gold zu machen. In Stranglethorn farmte ich also diese Textseiten für diese eine Quest (gab 15 verschiedene) und verkaufte die dann im allgemeinen Channel für 50 Silber bis zu 1 Gold. Das war zu der Zeit eine Menge.
Danach lernte ich das Auktionshaus kennen und kaufte billig ein und verkaufte es teurer. Auch der Handelschannel war immer im Blickfeld für günstige Angebote. So hatte ich relativ schnell Gold zusammen. Ich las mir auch immer die Patchnotes aufmerksam durch und wusste was am Patchtag gebraucht wurde und dann um den zigfachen Wert wieder verkaufen konnte. [..]”
Die unrunde Zahl hat ihre Erklärung in der Art, wie Computer Zahlen speichern – im Binärsystem. Üblicherweise werden größere Zahlen in einem Format abgelegt, das 32 Bit aufnehmen kann, die einen Zahlenraum von 2^31 = 2147483648 ergeben – das übrige Bit merkt sich, ob die Zahl negativ oder positiv ist.
Jan
16
Game Stars: IDG-Spielepreis künftig in Leipzig
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Der IDG-Verlag, Herausgeber der Zeitschriften GameStar und GamePro, nennt seinen bisher als “Spiel des Jahres” bezeichneten Spielepreis in “Game Stars” um und verleiht ihn künftig in Leipzig. Bisheriger Austragungsort der Veranstaltung war München.
“Am 27. März 2008 werden in Sachsens Messe-Metropole erstmals die GAME STARS 2007 verliehen. Darauf haben sich die IDG Entertainment Media GmbH, München, und die Stadt Leipzig geeinigt. Damit beherbergt die Messe-Stadt neben Europas größter Spielemesse “GC – Games Convention” nun auch eine der wichtigsten Preisverleihungen der deutschen Computerspiel-Branche. Veranstaltungsort der GAME STARS 2007 ist das Leipziger Panometer. Seit 2003 dient der ehemalige Gasspeicher als Ausstellungsgebäude für Panoramakunst und bietet somit eine exklusive Location für namhafte Events.
GAME STARS ist die neue Bezeichnung für die renommierte Preisverleihung “Spiel des Jahres”, bei der sich einmal im Jahr das Who is who der deutschen Entertainment-Branche trifft. Dabei werden in mehreren Kategorien die beliebtesten Computer- und Videospiele des vergangenen Jahres ausgezeichnet, die auf Basis einer großen Umfrage unter den Lesern der IDG-Spielezeitschriften “GameStar” und “GamePro” ermittelt werden. Bislang fand die Veranstaltung in München statt. In diesem Jahr wird das Konzept und das Rahmenprogramm der Preisverleihung deutlich erweitert. So wird es nunmehr 15 statt zwölf Preiskategorien sowie mehrere Sonderauszeichnungen für besondere Errungenschaften im Spielebereich geben.”

Jan
14
arte: Serie über Technik in Hollywood-Filmen
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Heute beginnt um 20.15 Uhr auf arte die Serie “Hollywood Science”, die Film-Erfindungen wie dem Batmobil oder dem Raketenrucksack von James Bond nachgeht.
“Ein eigenes U-Boot, eine Mini-Rakete, ein Auto mit der Lizenz zum Töten? Blockbuster aus Hollywood kennen oft keine Grenzen, wenn es darum geht, mit sensationellem technischem Gerät das Publikum vor die Leinwand zu locken. Da wird das, was möglich ist, ausgereizt. Und manchmal geht es sogar weit darüber hinaus. Experiment Wissen zwischen Fantasie und Wirklichkeit!”
Alle vier Folgen laufen von heute bis Donnerstag:
- Montag, 14. Januar 2008 um 20.15 Uhr: Straßenkreuzer und Raketen
- Dienstag, 15. Januar 2008 um 20.15 Uhr: Verfolgungsjagden auf vier Rädern
- Mittwoch, 16. Januar 2008 um 20.15 Uhr: Katastrophen auf hoher See
- Donnerstag, 17. Januar 2008 um 20.15 Uhr: Spielereien für Spione
Jan
11
Erster Gerichtsprozeß um Cheat-Vorwürfe
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Wohl zum ersten Mal in der Geschichte der Computerspiele wird derzeit vor dem Amtsgericht Köln ein Rechtsstreit um Schummel-Vorwürfe ausgetragen. Ein “Counter-Strike”-Clan klagt gegen eine zweijährige Sperre in der wichtigsten Liga, nachdem die Ausrichter aufgrund von Indizien entschieden, daß einer ihrer Spieler bei einer Austragung eine Cheat-Software verwendet habe.
Im November 2007 spielten die Clans coldgame und dangerous Regeneration gegeneinander “Counter-Strike”, im Rahmen der ESL, der Europaliga für Computerspieler. Nach der Austragung äußerte dangerous Regeneration den Verdacht, daß der gegnerische Clan geschummelt hätte.
Da in Onlinespielen gern gemogelt wird, müssen in Liga-Spielen alle Teilnehmer den Ablauf aufzeichnen und die Daten zur Verfügung stellen. “Counter-Strike” bietet dazu eine entsprechende Funktion. Die ESL analysierte die Aufzeichnungen und kam zu dem Entschluß, daß der coldgame-Spieler Thomas ‘XektoR’ Koletzek eine Cheat-Software verwendet hätte. Der Spieler wurde für zwei Jahre in der ESL gesperrt; für seinen Clan bedeutet die Strafe das Aus für die Qualifikation für die ESL Pro Series. Hinzu kommt der Gesichtsverlust.
Mit einer einstweiligen Verfügung will der Clan coldgame nun erreichen, daß die Entscheidung rückgängig gemacht wird. Sie wurde gestern, am 10. Januar 2008, vor Gericht behandelt – allerdings nur sehr kurz, denn die ESL-Seite übergab der Richterin eine umfangreiche Antragserwiderung. Um sie zu studieren, wurde die Verhandlung auf den 22. Januar vertagt.

Die beliebtesten Schummelhilfen bei Ego-Shootern wie “Counter-Strike” sind Zielhilfen (“Aimbots”), das Ausblenden von Wänden, um dahinterstehende Gegner zu erkennen (“Wallhack”) und das Hervorheben von Gegnern hinter Wänden durch farbige Boxen (“ESP”). Weil die Beweis-Demos nur die Bewegungen der Spielfigur aufzeichnen und nicht die tatsächliche, eventuell durch Schummelprogramme manipulierte Sicht des Spielers zeigen, kann ein Cheater in der Regel nur durch Indizien überführt werden. Eine typische Methode ist es, die Demo ebenfalls mit installierter Schummelsoftware abzuspielen und zu erahnen, ob der Spieler so agiert, als ob er über Informationen verfügt, die er ohne Cheats nicht gehabt hätte.Um Schummeleien besser erkennen zu können, muß bei ESL-Spielen die Anti-Cheat-Software Aequitas verwendet werden. Sie sammelt während der Austragung Daten, kann eine Reihe von Schummelprogrammen erkennen und erstellt regelmäßig Screenshots, deren Auswertung das Verwenden von Wallhacks aufspüren kann. Im fraglichen Fall soll die Auswertung der Aequitas-Daten aber keinen eindeutigen Beleg für Schummeleien ergeben haben.
Weiterführende Links:
- Meldung von readmore.de
- Interview mit dem unter Cheatverdacht stehenden Clan coldgame
- Interview mit der verklagten Electronic Sports League ESL
- Demo des fraglichen Matches zum Download, benötigt Counter-Strike 1.6
Lexikon, um die Texte zu verstehen:
- 1on1 = Duell, ein Spieler gegen einen anderen
- AC = Anti-Cheat-Team, analysiert Aufzeichnungen von Austragungen
- Aequitas = Anti-Cheat-Software der ESL
- Aimbot = Cheatsoftware, die automatisch auf den Gegner schießt
- CT = Counter-Terrorist, eine der beiden Parteien in Counter-Strike
- EPS = ESL Pro Series, die Profi-Liga der ESL
- ESB = Deutscher eSport-Bund
- ESP = Cheatsoftware, die u.a. durch farbige Boxen den Gegner zeigt, auch durch Wände hindurch
- ESL = Electronic Sports League, die Europa-Liga der Onlinespieler
- Ladder = Rangliste
- TE = Turtle Entertainment, der Ausrichter der ESL
- Wallhack (WH) = Cheatsoftware, die durch Wände schauen läßt

Jan
9
Düsseldorf: Multimediatreff zur Spiele-Entwicklung
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An der Düsseldorfer Mediadesign-Hochschule findet am Samstag, dem 26. Januar 2008, der XXII. Multimediatreff statt. Der Veranstaltungstag steht unter dem Motto “Spiele-Entwicklung – Made in Germany”. Referenten von Unternehmen wie Blue Byte, Crytek und Microsoft halten Vorträge. Der Eintritt kostet 35 Euro. Der voraussichtliche Ablaufplan:
- 13:00 – Startschuß
- 13:15 – Rund um die Console
- 13:45 – Spieleentwicklung mit XNA
- 14:45 – Dramaturgie in Interaktiven Medien (Games)
- 15:30 – Intelligente Programmierung heute
- 17:30 – Welten und Avatare gestalten
- 18:30 – Die CryEngine

Jan
7
Premiere kauft Spielesender GIGA
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Der Pay-TV-Anbieter Premiere übernimmt den Spiele-Sender GIGA vollständig. Welche Konsequenzen sich daraus ergeben, ist bisher nicht bekannt; kurzfristig sind offenbar keine Änderungen geplant. Die Pressemeldung läßt vermuten, daß GIGA nicht einfach nur in das kostenpflichtige Sender-Portfolio von Premiere integriert werden soll.
Derzeit kann GIGA über Satellit, über digitale Kabelnetze und im Internet empfangen werden.
Gleichzeitig wurde bekannt, daß die News Corporation von Rupert Murdoch knapp 15% der Premiere-Anteile von Unity Media (Arena) übernommen hat.




