Jan
24
Leipzig: 12. Elevator Pitch Night
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Am 30. Januar 2012 findet zum zwölften Mal in Leipzig die Elevator Pitch Night statt. Bei dieser Veranstaltung präsentierten zwölf Unternehmer ihre Geschäftsidee in einem originellen Rahmen – in exakt drei Minuten, auf Englisch, ohne Hilfsmittel wie PowerPoint-Folien oder Kärtchen zum Ablesen. Und das vor mehreren hundert potentiellen Kooperationspartnern, Geldgebern, Journalisten – und Wettbewerbern.
Die Idee eines Elevator Pitches ist schon älter und hat ihren Ursprung in der Überlegung, dass einfache Angestellte ihre Ideen dem Vorstand nur in den wenigen Sekunden erläutern können, in denen sie gemeinsam im Fahrstuhl nach oben fahren. Typischerweise dauert ein Pitch nur dreißig Sekunden.
Der Leipziger Veranstalter, das ICC-Sprachinstitut, erhöhte auf drei Minuten. Er brachte aber gleichzeitig eine deutliche Hürde mit: Die Präsentation muss in Englisch gehalten werden. Eine jährlich wechselnde Jury aus Wirtschaft, Politik, Bankern und Wissenschaftler beurteilen Idee und Präsentation. Die innovativste Geschäftsidee wird ausgezeichnet; außerdem gibt es einen Medien- und einen Publikumspreis.
Ein erfolgreiches Absolvieren der Leipziger Elevator Pitch Night sorgt für regionale Aufmerksamkeit für den Augenblick. Nicht immer wurden die Ideen auch realisiert. Doch Erfolgsgeschichten aus der Vergangenheit lassen sich genug aufzählen. Darunter der Software-Entwickler itCampus und die Biotech-Firma Euroderm.
Im vorigen Jahr gewann das Hörspiel-Projekt Klangumfang für die beste Idee und das Vertrauen der Zuschauer. Bei Klangumfang sollen Hörspiele Kindern nicht nur als Unterhaltung dienen, sondern Wissen vermitteln. In Arbeit ist eine Reise-Hörspielserie, in die Fakten von Orten eingeflochten werden.

Jan
20
Global Game Jam: Weltweiter Wettbewerb für Spieleentwickler
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Computerspiele – das sind für viele in erster Linie Unterhaltung. Doch für Programmierer, Musiker und Graphiker von Spielen ist es ein kreatives Hobby.Es gilt, Konzepte auszuprobieren und neue Welten zu erschaffen.
Woran professionelle Studios nicht selten mehrere Jahre arbeiten, wird in einem weltweiten Wettbewerb an einem Wochenende absolviert. Der Global Game Jam führt Hunderte von Entwicklern an über 200 Orten zusammen. Darunter in den USA, in der Türkei, in China, Australien und Brasilien. Neun deutsche Städten nehmen teil.
Vom 27. bis zum 29. Januar 2012 finden sich die Teilnehmer für drei Tage und zwei Nächte zusammen. Sie verabreden sich zu kleinen Teams, tüfteln eine Spielidee aus und setzen sie um. Die Schwierigkeit eines Game Jams liegt darin, mit seinem Können, verrückten Ideen und vielleicht sogar einem Team, das man kaum kennt, gegen die Zeit zu arbeiten. In diesem Rahmen ein Spiel fertig zu stellen, ist Verlockung und Schwierigkeit zugleich. Am Ende werden weltweit alle Spiele auf die Veranstaltungsseite geladen und können von jedem Besucher ausprobiert werden.
Anmeldungen zur Teilnahme sind oft noch möglich. Erfahrungen als Programmierer, Graphiker, Musiker oder Game Designer sind hilfreich. Aber spezielle Kenntnisse sind keine Voraussetzung, um bei der Umsetzung zu helfen. Auch Besucher, die nur einen Einblick in das Entwickeln von Spielen gewinnen und Kontakte knüpfen wollen, sind oft willkommen.
Für Jana Reinhardt und Friedrich Hanisch vom Entwicklerstudio Rat King ist der Global Game Jam eine gute Gelegenheit, die Spieleszene in der Region kennenzulernen und zu erweitern. Sie holten die Idee nach Leipzig und stießen auf der Suche nach einem Veranstaltungsort bei der Fachhochschule HTWK auf offene Ohren.
Unter den Teilnehmern ist der Leipziger Stefan Kassler, der unter der Marke SAFKAS Spiele entwirft. Er wird das erste Mal bei einem Wettbewerb dabei sein: „Ich lerne gern andere kreative Köpfe kennen, mit denen ich vielleicht auch später noch zusammen arbeiten kann. Ich freue mich schon auf die Atmosphäre des Wettstreits und des Schaffens.”
Die Veranstaltung ist kostenlos. Allerdings sind der eigene Computer und bei Übernachtung vor Ort Isomatte und Schafsack mitzubringen. Für die Verpflegung ist jeder Teilnehmer in der Regel selbst verantwortlich. Erfahrungsgemäß versorgt man sich durch Pizza-Bestellungen und gemeinsame Besuche beim nächsten Fastfood-Imbiss.

