Politik: “Games Convention muß in Leipzig bleiben”

Abgelegt im Kapitel Uncategorized 

In der aktuellen Diskussion über die Zukunft der Games Convention meldet sich die Politik zu Wort. Christoph Waitz, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfrakion:

“Leipzig und die Games Convention: Das ist ein Erfolgsmodell. Ein Erfolgsmodell, das es in der deutschen Messelandschaft kaum ein zweites Mal gibt. Die Leipziger Messe und die Stadt Leipzig haben für den Erfolg der Games Convention gearbeitet als noch nicht klar war, welche Bedeutung Computerspiele und diese Messe einmal haben würden.

In Leipzig sind erfolgreiche Strukturen entstanden, mit denen das beständige Wachstum der Messe sichergestellt werden kann. Leipzig ist ein attraktiver Messestandort. 200 000 Besucher waren im Jahr 2007 Gast der Games Convention und waren hoch zufrieden.

Ich würde mich freuen, wenn die Entscheidung für den künftigren Messestandort wieder auf Leipzig fallen würde. Dies wäre nicht nur eine Entscheidung für ein nachweislich erfolgreiches Modell, sondern auch eine wichtige Botschaft für die Zukunftsfähigkeit des Messestandortes Leipzig.”

Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk will die Leipziger Messe bei ihren Verhandlungen unterstützen:

„Die Games Convention ist ein sächsisches Kind. Wie alle Eltern sind wir stolz, daß unser Kind schnell groß geworden und anerkannt ist“.

Die SPD forderte den Branchenverband BIU auf, der Stadt nicht den Rücken zu kehren. Leipzig habe ausreichend Kapazitäten für die Weiterentwicklung der GC, schreibt die Leipziger Volkszeitung.

Währenddessen rudert die Kölner Messe mit einem vielsagenden Statement zurück:

Nach Aussage von Oliver P. Kuhrt, dem für die Kommunikations- und IT-Themen verantwortlichen Geschäftsführer der Koelnmesse, sind die Berichte über eine mögliche Gewinnung der “Games Convention” für den Messestandort Köln verfrüht. “Wir befinden uns mit dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) in Berlin in konstruktiven, aber noch ergebnisoffenen Gesprächen”, erklärt Kuhrt, der seit Beginn dieser Gespräche die Verhandlungen für die Koelnmesse führt.”

Kommentare

Keine Kommentare möglich.